Live-Musik, Gastronomie, Foodtrucks: „Soulfood & Music“ löst die Rock-Pop-Oldie-Nacht ab

Live-Musik, Gastronomie, Foodtrucks : „Soulfood & Music“ löst die Rock-Pop-Oldie-Nacht ab

„Soulfood & Music“ heißt die neue Veranstaltung, mit der die Stadt Wassenberg am kommenden Samstag, 29. Juni, um 20 Uhr in ihre erste Auflage geht.

Sie ersetzt die bisher bekannte Rock-Pop-Oldie-Nacht, die in den vergangenen mehr als zehn Jahren immer am Vorabend des Niederrheinischen Radwandertages auf dem Roßtorplatz über die Bühne gegangen war. Mit Rücksicht auf die Anwohner habe man diesen Abend jetzt um eine Woche vorverlegt, erklärte Jürgen Laaser, der das Programm zusammen mit Annika Schmitz bei der Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH vorstellte.

Die ansässige Gastronomie, zusätzliche Food-Trucks und Livemusik der Band „Miss She & the Coconuts“ sind die drei Bausteine des neuen Konzepts. „Die Band, das sind vier erstklassige Musiker, die sich zusammengetan haben, um unvergessliche Musik zu machen“, sagt Laaser über Steffi Heym (Gesang), Ujo Hearing (Gitarre), Rolando Rossini (Bass) und Tom Tomsen (Schlagzeug). Aus Mönchengladbach und Erkelenz kommend hätten sie eine riesige Auswahl hochkarätiger Coversongs im Gepäck.

„Ein bisschen erweitern“

Was das kulinarische Programm betrifft, sind sechs Betriebe vor Ort dabei und zusätzlich fünf weitere Anbieter, etwa mit Cocktail-Service oder Kartoffelspiralen für den kleinen Hunger. „Wir wollen auf keinen Fall hier ein weiteres Streetfood-Festival etablieren“, sagt Laaser, nur das Angebot der Gastronomie vor Ort „ein bisschen erweitern“.

Das bisherige Veranstaltungskonzept am Vorabend des Radwandertages sei ein bisschen in die Jahre gekommen, räumten die beiden ein. „Es wurde vom Publikum nicht mehr so angenommen, und dafür war der Aufwand zu groß“, so Laaser. „Dennoch wollen wir den Platz aber weiter bespielen, weil er einfach Charme hat und die vermutlich einzige Veranstaltung Deutschlands mit einer schräg stehenden Bühne ist.“ Mit anderer Musik wolle man dem Abend einen moderneren Anstrich geben. „Und selbst bei Regen bleibt es bei freiem Eintritt unter den großen Schirmen trocken“, verspricht Laaser.