Erkelenz-Venrath: So war es im Dorf nach dem Krieg: Film weckt Erinnerungen an früher

Erkelenz-Venrath : So war es im Dorf nach dem Krieg: Film weckt Erinnerungen an früher

Zu einem „Kino Nostalgie“ lädt der Ortsausschuss St. Valentin Venrath für Sonntag, 26. August, in den Saal Lanfermann-Oellers ein. Beginn ist um 15 Uhr (Einlass: 14.30 Uhr). Gezeigt wird der Film „Dorfbilder 1945 bis 1968“, bei älteren Dorfbewohnern auch bekannt als „Heimatfilm“ von Leo Mattelé.

Die „Kino-Besucher“ können sich auf „einen wunderbaren (Rück-)Blick auf Venrath und Kaulhausen von vor über 50 Jahren freuen“, so die Veranstalter. Der Film soll Erinnerungen an Alltagsfreuden, festliche Höhepunkte und eine Zeit, in der „de Kirk“ tatsächlich noch der Mittelpunkt des Dorflebens war, aufkommen lassen.

Es geht auch um alte Venrather und Kaulhausener Originale, wie „Bartel Will mit de Schell“, der als Gemeindediener die amtlichen Nachrichten per Fahrrad, Schelle und lauter Stimme verkündete. Der Film lässt auch die Erinnerung an viele Ereignisse aufleben, wie die Eröffnung des neuen Spielplatzes an Himmelspfad, die Glockenweihe, oder die Übergabe des Sportplatzes an der Herrather Straße.

Dazu bietet das „Valentinus-Café“ Kuchen vom Buffet und Kaffee. Natürlich gibt es auch Bier und andere Kaltgetränke. Einlass mit Verzehrgutschein sind bei Bäckerei Gillrath, Kuckumer Straße, Erkelenz-Venrath, erhältlich. Der Eintritt ist frei. Zwecks Planung des Platz- und Kuchenbedarfs werden Eintrittskarten zum Preis von 2,00 Euro ausgegeben; diese gelten als Verzehrgutschein für das erste Stück Kuchen und Kaffee (unbegrenzt).

Der Filmnachmittag ist der Auftakt zur Jubiläumswoche „150 Jahre Kirche St. Valentin“ in Venrath, die unter dem Motto „Wir lassen die Kirche im Dorf“ gefeiert wird. Weitere Veranstaltungen finden an dem kommenden Wochenenden statt: 31. August, 19. Uhr, Vortragsabend mit Geschichten und Geschichte zur Kirche. Am 2. September, 9.30 Uhr, Festhochamt, ab 11 Uhr folgt das Dorffest.