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Silberne Ehrennadel der DSMG NRW für Bürgermeister Wolfgang Dieder

MS-Selbsthilfegruppe : Schirmherrn mit Ehrennadel bedacht

Seit nunmehr 30 Jahren gibt es die Selbsthilfegruppe der MS-Erkrankten im Kreis Heinsberg. Grund genug für Klaus Fuhrmann von der DMSG Heinsberg, bei der Weihnachtsfeier noch einmal auf das Jubiläumsjahr zurückzublicken. Zudem wurde eine hohe Ehrung vorgenommen.

Gerne erinnerte Fuhrmann an das große Jubiläumskonzert Mitte Mai in der Aula Hückelhoven oder auch an den Besuch der ehemaligen Ordensburg Vogelsang. „Ohne die vielen fleißigen Ehrenamtler, Helfer und aktiven Mitglieder ist das alles gar nicht zu schaffen“, fügte Fuhrmann hinzu.

Genau aus diesem Grund erhielten auch einige ein besonderes Geschenk. „Als Anerkennung erhaltet ihr alle einen Kalender vom Künstler Phil Hubbe, selbst MS-Betroffener, der mit humorvollen Zeichnungen und Cartoons der Krankheit entgegentritt“, erklärte Fuhrmann. Der Dank galt Rudi Buchkremer, Thomas Klempert und Sylvia Klempert für die Vorbereitungen der Treffen, Kassenwartin Petra Bischoff, Schriftführer Gerhard Frisch, den beiden Fahrern Terry Rockett und Eduard Bylsma sowie Markus Schröder.

Eine ganz besondere Ehrung stand dann zum Schluss des offiziellen Teils an. Dazu hatte sich Klaus Fuhrmann extra Verstärkung organisiert in Person von Andrea Arntz, Mitglied des Landesvorstands der DMSG NRW. Sie zeichnete Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder mit der silbernen Ehrennadel des DMSG-Landesverbandes aus. In ihrer kurzen Laudatio würdigte Arntz Dieders langjährige Schirmherrschaft sowie seine Verdienste rund um die Selbsthilfegruppe im Kreis Heinsberg. „Und was uns als DMSG immer wieder zutiefst berührt, ist, dass sie betonen, stolz darauf zu sein, unser Schirmherr zu sein“, schloss Arntz ihre Laudatio.

Dieder zeigte sich sichtlich überrascht. Denn anders als bei anderen Auszeichnungen habe er zuvor tatsächlich nichts von seinem Glück gewusst. Umso ergriffener bedankte er sich bei allen Anwesenden und versprach: „Ich habe hier so viele nette Menschen kennengelernt, und ich werde auch in Zukunft helfen, wo ich kann.“