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Serenadenkonzert mit Cornelius-Burgh-Chor und Städtischem Musikverein

Klassisches und „Kölsche Tön“ : Serenadenkonzert mit Cornelius-Burgh-Chor und Musikverein

Beim diesjährigen Serenadenkonzert des Cornelius-Burgh-Chors auf dem Burghof gab es eine Premiere. Denn anstelle des Collegium Musicum der Anton-Heinen-Volkshochschule spielte erstmals der Städtische Musikverein auf.

Unter der Leitung von Reinhold Richter präsentierten die Sänger ein abwechslungsreiches Konzert, in dem neben dem bekannten Repertoire erstmals auch kölsche Lieder zu hören waren. Bei „In unserm Veedel“ und „Dat Wasser von Kölle“ von den Bläck Föös zeigte sich das Publikum textsicher wie beim karnevalistischen Mitsing-Konzert im Kino. Auf klassische Volkslieder wie „Geh aus, mein Herz und suche Freud“ folgten Schlagerklassiker wie „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Ich wollt, ich wär ein Huhn“.

Der Städtische Musikverein unter der Leitung von Thomas Lindt hatte schon eine arbeitsreiche Woche hinter sich und noch am Vorabend ein Benefizkonzert bestritten. Trotzdem zeigte das Orchester schon ab der Eröffnung mit „Fanfare“ von Satoshi Yagisawa Elan und Spielfreude. Den sommerlichen Temperaturen musste das Orchester dann doch Tribut zollen. Ausgerechnet Gründungsmitglied Jac Jütten fiel mit seinem Akkordeonsolo in „Paris Montmartre“ aus. Doch nicht der 85-jährige hatte die Segel streichen müssen. Sein Instrument war angesichts der andauernden Hitze in die Knie gegangen. Zum Abschluss des Serenadenkonzertes wurde es noch einmal feierlich. Bei „O fortuna imperatrix mundi“ aus Carl Orffs „Carmina Burana“ bewiesen der Chor und das Orchester ein ausgezeichnetes Zusammenspiel.

Beim „Städtischen“ gehen die Jubiläumswochen zum 190-jährigen Bestehen weiter. Am kommenden Samstag, 6. Juli, findet im Kaisersaal in Immerath (neu) ab 15 Uhr das erste Familien- und Mitmachkonzert unter Mitwirkung der Bläserklasse, der Juniorband und des Stammorchesters statt. Der Eintritt ist frei und es besteht die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren.