Hückelhoven: Schüler lernen die französische Kultur kennen

Hückelhoven: Schüler lernen die französische Kultur kennen

Vieles verbindet Frankreich und Deutschland. Trotzdem wissen Franzosen und Deutsche oft nicht viel voneinander — zumindest nicht mehr, als durch gängige Vorurteile bekannt ist. In Hückelhoven lernen die Schüler des Gymnasiums Gleichaltrige aus Frankreich kennen.

Von Mittwoch bis Sonntag, 6. April, besuchen elf französische Schüler des Collège Evariste Galois aus Breteuil-sur-Iton in Begleitung von Cathérine Buisson und einer weiteren französischen Lehrerin das Gymnasium.

Deutschunterricht für Franzosen

Untergebracht sind die französischen Gäste bei ihren deutschen Austauschpartnern. Für ihren Aufenthalt in Deutschland hat Julia Gutsch viele Aktivitäten organisiert. Die Gäste erhalten am Gymnasium Hückelhoven unter anderem Unterricht in deutscher Sprache und Landeskunde und Geschichte und nehmen auch am Unterricht der deutschen Schüler teil.

Andere Programmpunkte: ein Empfang bei Hückelhovens Bürgermeister, Ausflüge zum Dom nach Aachen und zum Bowling nach Erkelenz, gemeinsames Frühstück und Sport. Und natürlich gibt es genügend Zeit, die Mitglieder der Gastfamilien kennenzulernen.

Zum Abschluss des Austauschs in Hückelhoven fahren die Franzosen am Sonntag mit den Schülern des Gymnasiums Hückelhoven zu einem Gegenbesuch nach Betreuil-sur-Iton. Sie bleiben bis Donnerstag, 10. April, dort.

Der Schwerpunkt des Austausches zwischen den beiden Schulen liegt auf dem interkulturellen Kennenlernen. Die Schüler sollen durch ihren Aufenthalt in dem jeweils anderen Land die Möglichkeit bekommen, das Leben in der Schule und in der Familie der Nachbarn kennenzulernen. Dabei können sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten der deutschen und französischen Kulturen erfahren. Außerdem können sie ihre im Sprachkenntnisse anwenden und in Gesprächen mit Muttersprachlern erweitern.

Der Austausch des Hückelhovener Gymnasiums mit dem Collège Evariste Galois fand bis zum Jahr 2012 über 15 Jahre jährlich statt. Im vergangenen Jahr musste er aufgrund geringen Interesses auf Seiten der Franzosen ausfallen. Die Schule freut sich deshalb besonders, dass die Schüler nun wieder die Gelegenheit zum Austausch haben.

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