Schüler knobeln bei der 58. Matheolympiade

58. Matheolympiade : Wenn der Taschenrechner nichts mehr nützt

Die 58. Mathematikolympiade auf Kreisebene stellte einmal mehr unter Beweis, dass Mathe durchaus viel Freude bereiten kann. Das Lösen logischer Rätsel im Wettstreit mit anderen Schülern gingen auch die Teilnehmer beim Kreisentscheid im Bischöflichen Gymnasium St. Ursula in Geilenkirchen mit großem Engagement an.

Die 80 teilnehmenden Schüler von sieben weiterführenden Schulen des Kreises Heinsberg hatten sich über einen Wettbewerb an ihren Schulen für die Kreisrunde qualifiziert. Studiendirektor Ralf Peter vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz betreute die Mathematikolympiade. Es galt vor allem das logische Denken einzusetzen, um die Fragestellungen lösen zu können. Ralf Peter: „Bei den meisten Aufgaben hilft der Taschenrechner relativ wenig.“ Peter freute sich zwar, dass aus dem Kreis Heinsberg aufgrund der guten Leistungen aus den Vorjahren vier Schüler zum Landeswettbewerb gemeldet werden können, doch die Auswahl wird sicherlich nicht leicht werden. Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis zum Abi beteiligten sich an der Mathematikolympiade. Einer der erfolgreichsten Teilnehmer der Vorjahre war Johannes Jeup vom Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg. Er hatte seit er in der 5. Klasse war, jedes Mal die dritte Runde erreicht und war dort auch meistens recht erfolgreich, ohne aber je für die vierte Runde nominiert zu werden. Leider fehlte er krankheitsbedingt in diesem Jahr, doch auch auf Grund seiner guten Leistungen wurde dem Kreis Heinsberg die Meldung von vier Teilnehmern zum Landeswettbewerb zugestanden. Dieser wird am 23. Februar 2019 an der Uni Düsseldorf stattfinden. Die vierte, bundesweite Runde wird vom 12. bis 15. Mai in Chemnitz ausgetragen. Die Internationale Mathematikolympiade führt die Teilnehmer dann im Juli 2019 ins britische Bath. Die Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg, die sich für die Landesrunde qualifiziert haben, werden Ende des Jahres bekannt gegeben.

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