29. Blitz-Grand-Prix: Schachsportler aller Altersklassen treten gegeneinander an

29. Blitz-Grand-Prix : Schachsportler aller Altersklassen treten gegeneinander an

Beim 29. Blitz-Grand-Prix der Kreissparkasse Heinsberg traten wieder die Schachsportler aller Altersklassen aus dem Kreisgebiet gegeneinander an.

Gespielt wurde in der Meisterklasse, der Haupt- und der Allgemeinklasse sowie beim Nachwuchs in der Klasse der Einsteiger.

Beim Blitzschach hat jeder Spieler nur rund zehn Minuten Bedenkzeit für die gesamte Partie. Überschreitet er diese, hat er die Partie verloren. Am häufigsten werden Partien über fünf Minuten gespielt. Rund 50 Schachspieler waren in der Aula der Franziskus-Schule angetreten, um die Sieger in den jeweiligen Klassen zu ermitteln.

Die Teilnehmerzahl war gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, was nach Ansicht der Organisatoren auch an der Fußballweltmeisterschaft im Sommer lag. Einige der Vorrundentermine waren zeitgleich mit den Spielen in Russland angesetzt. André Schmitten von den Schachfreunden Erkelenz betonte, dass der Schachsport nicht unter Nachwuchsproblemen leide. Gerade aus den Schach-AGs der Schulen kämen immer wieder talentierte Nachwuchsspieler zu den Schachfreunden.

Probleme bereite eher der „Mittelbau“. Denn nach der Schule und dem Einstieg ins Berufsleben bleibe oftmals nicht genug Zeit für den Schachverein und Turniere wie den Blitz-Grand-Prix. Dieser gehöre durchaus kreisweit zu den Traditionsveranstaltungen, wie Ralph Reinckens von der Kreissparkasse bei der Siegerehrung hervorhob.

In der Meisterklasse setzte sich Mark Meyers von de Schachfreunden Heinsberg gegen die Konkurrenz durch. In der Hauptklasse siegte Markus Herrmanns von Digo Help Geilenkirchen. Er wurde bei der Siegerehrung vom Zweitplatzierten Wolfgang Petz (Schachfreunde Heinsberg) vertreten. In der Allgemeinklasse setzte sich Marco Babaric von den Übach-Palenberger Schachfreunden durch und bei den Einsteigern hatte Caspar Brosch von den gastgebenden Schachfreunden Erkelenz die Nase vorn.

(hewi)
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