Rurauen-Theaterverein: viel Ärger im Hause Knascht

Rurauen-Theater : Viel Ärger im Hause Knascht

Mit drei Theateraufführungen in der Orsbecker Mehrzweckhalle hat der Rurauen-Theaterverein Orsbeck-Luchtenberg seinem treuen Publikum wieder ein echtes Highlight geboten.

Die Komödie „Die wilden Weihnachtstriebe“ von Beate Irmisch, welche in drei Akten präsentiert wurde, sorgte in der vollen Halle für einige Lacher.

Geizig, besserwisserisch und rechthaberisch – dafür ist Erwin Knascht (Bert Wientgen) im ganzen Dorf bekannt. Stundenlang Werbeblätter zu studieren, ist bereits zu seinem Hobby geworden. Nun steht das Weihnachtsfest an und vor allem der Weihnachtsbaum sorgt im Hause Knascht für mächtigen Ärger. Ehefrau Mia, gespielt von Ruth Wientgen, hat sich vom attraktiven Förster Karl (Michael Staschewski) eine Blautanne ins Haus liefern lassen. Die ist Erwin mit 20 Euro jedoch zu teuer. Prompt kommt er dank Opa Nikolaus auf die Idee, sich heimlich in der Schonung einen Baum zu schlagen.

Als er sich in der Dunkelheit auf den Weg in den Wald macht, fällt ihm auf, dass auch die Förster nachts unterwegs sind und zwischen Toupet und Tierfell bei fehlendem Licht wenig Unterschied erkennen können. Und wenn dann auch noch Tante Kätchens (Monika Matzerath) Missverstand hinzukommt, kann Weihnachten schon mal in ein echtes Chaos verwandelt werden.

Das Team des Theatervereins, bestehend aus der Regisseurin Melanie Thönnißen, der Souffleuse Judith Steinbusch, der Requisitenbeauftragten Gisela Gatzweiler, Hans Stolingwa, der sich um die Bühnengestaltung kümmert, sowie allen Darstellern, vollbrachte einmal mehr eine echte Meisterleistung. Die Malarbeiten der Bühne wurden gestaltet durch Matthias Cremer.

Zu Gast war auch die Bürgerbühne Baal, die mit dem Rurauen-Theaterverein im ständigen Austausch steht. Die Vorbereitungen bei Notburga Lachcinski begannen bereits im April, um die zahlreichen Zuschauer in der Mehrzweckhalle bestens zu unterhalten. Dieses Ziel wurde eindeutig erreicht.

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