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Ehrenamt: „Regenbogen“ bildet neue Hospizbegleiter aus

Ehrenamt : „Regenbogen“ bildet neue Hospizbegleiter aus

Der Wassenberger Verein „Regenbogen“, der sich für die hospizliche Begleitung einsetzt, bietet ein sechsmonatiges Befähigungsseminar für Interessierte an.

Wenn ein Mensch schwer krank wird, auf Pflege angewiesen ist, mit Schmerzen leben muss, womöglich in absehbarer Zeit sterben wird, brechen viele Fragen auf. Vielfach brauchen Betroffene und Angehörige in dieser schweren Lebensphase Unterstützung. Das Anliegen der hospizlichen Begleitung ist, dass Menschen in Würde leben und sterben können. Dies bedeutet: möglichst zu Hause und nicht im Krankenhaus, schmerztherapeutisch gut versorgt, individuell begleitet und nicht allein. Im Sinne dieses Anliegens arbeiten Ärzteschaft, Pflegedienste und der Hospizdienst eng zusammen.

Dass viele Menschen dazu bereit sind, sich zu engagieren, zeigt der Erfolg der ambulanten Hospizarbeit in der Region: 2019 konnte der im Jahr 2000 gegründete Hospizdienst „Regenbogen“ 88 schwer kranke und sterbende Menschen und deren Angehörige begleiten.

Die Arbeit des Vereins „Regenbogen“ steht und fällt mit dem Engagement Ehrenamtlicher, die bereit sind, sich für die hospizliche Begleitung in ihrer Freizeit fortzubilden. „Regenbogen“ ist mit seinen Ehrenamtlichen in den Bereichen, Wassenberg, Heinsberg, Waldfeucht, Hückelhoven, Erkelenz und Wegberg tätig. Um weitere Ehrenamtler in der Hospizbegleitung zu befähigen, soll nun ein neues Befähigungsseminar beginnen. Dieses Seminar erstreckt sich über sechs Monate mit 100 Stunden, von denen 20 Stunden als Praktikum geplant sind. Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Eine Informationsveranstaltung dazu findet am Samstag, 10. Oktober, um 15 Uhr im Bürgerhaus in Effeld, Kreuzstraße 3, statt.

Bei Interesse wird bis zum 1. Oktober um eine vorherige Anmeldung gebeten. Kontakt ist möglich unter 02432/8939550, 0173/5445352 und info@regenbogen-hospiz.de