Projektpräsentation in der Hauptschule In der Schlee

Hauptschule In der Schlee : Viel Talent und Einsatz gezeigt

Mit Unterstützung externer Profis hatte die Ganztagshauptschule In der Schlee in Hückelhoven ihre Projekttage durchgeführt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen beim abschließenden Schulfest.

Die Projektzeitung „Die Schlee“ dokumentiert die dreitägige Projektreih. Auch zur Erstellung dieser Zeitung hatte sich die Schule mit Kurt Lehmkuhl einen Journalisten ins Haus geholt. Lehrer Heinz Giesen betreute das Zeitungs-Projekt. Die elfköpfige Schülerredaktion führte nicht nur Interviews, um alle notwendigen Informationen zu beschaffen, sondern gestaltete auch Texte und Bilder als ansprechende und übersichtlich gestaltete Zeitung im DIN-A-Format.

Heinz Giesen freute sich auch vor dem Hintergrund, dass die Hückelhovener Hauptschule als Talentschule im Rahmen eines Schulversuchs des Landes NRW anerkannt ist, darüber, dass bei den 30 Projekten und deren öffentlicher Präsentation die Hauptschule zeigen konnte, was in ihren Schülern steckt. An den Talentschulen soll exemplarisch erprobt werden, wie die Entkoppelung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg an Schulstandorten mit besonderen Herausforderungen gelingen kann Heinz Gießen hatte feststellen können, dass die externen Profis von den Schülern ganz anders wahrgenommen werden als ihre Lehrer, mit denen sie täglichen Umgang pflegen.

Klaus Nießen war neben vielen anderen Profis, die in die Schule gekommen waren, der Profi für Burger & Soulfood. Nießen hatte auch zum Schulfest seinen Foodtruck mitgebracht. Das schmucke Fahrzeug stand auf dem Schulhof und war stets dicht umlagert von hungrigen Besuchern. Die Zeit war also für das Burger-Team gekommen, die Burger und die selber hergestellten Saucen an Frau und Mann zu bringen. „Die Schüler waren mit Spaß und Interesse dabei“, hatte Klaus Nießen erlebt. Um Burger richtig zubereiten zu können, muss man natürlich erst einmal die „Burgersprache“ beherrschen. Buns und Patties, also die Brötchen und die Fleischklopse, verlangten, damit ein gutes Produkt entsteht, viel Liebe und Zeit, sagte Nießen. Und diese Liebe zum Beruf war vielleicht das Wichtigste, was Klaus Nießen seinem Team mitgeben konnte.

Die Kunst der afrikanischen Trommelmusik vermittelte Fatima Deckers ihrem Projektteam. Nicht nur das nötige Rüstzeug, um den Trommeln Musik zu entlocken, brachte die Profi-Trommlerin den Schülern bei, sondern sie vermittelte ihnen auch ein selbstbewusstes Auftreten, das die Schüler schon beim Einzug in das Forum der Hauptschule bewiesen.

Auch Schulleiterin Christiane Müller zeigte sich von den Darbietungen ihrer Schüler sehr beeindruckt. Neben den Bühnenpräsenationen wie etwa der Schleeshow und der Squaredance-Gruppe luden zahlreiche Stände ein, die Projektergebnisse auch zu kosten, etwa bei den köstlichen Süßigkeiten, die die Schüler selber hergestellt hatten.

(defi)
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