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Nach der Wahl von Wüst: Projekte aus dem Kreis Heinsberg spielen eine wichtige Rolle

Nach der Wahl von Wüst : Projekte aus dem Kreis Heinsberg spielen eine wichtige Rolle

Die Projekte H2HS und „Future Site in West“ sollen unter der neuen Wüst-Regierung vorangetrieben werden. Das haben die CDU-Politiker Bernd Krückel und Thomas Schnelle in Aussicht gestellt.

Nach der Wahl des CDU-Politikers Hendrik Wüst zum Ministerpräsidenten ist klar, dass auch die beiden Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Heinsberg, Bernd Krückel und Thomas Schnelle (beide CDU), weiterhin einer Regierungsfraktion angehören werden. Im Nachgang zu Wüsts Wahl stellten Krückel und Schnelle heraus, dass Wüst „den Landtag zu einer guten Zusammenarbeit und einer Kultur des Dialogs ohne persönliche Häme und billige Skandalisierung“ ermutigt habe.

Schnelle und Krückel gehen davon aus, dass wichtige Projekte für den Kreis Heinsberg unter der schwarz-grünen Wüst-Regierung realisiert werden können. „Der ehemalige Verkehrsminister Wüst, kennt die Strukturwandelprojekte und Infrastrukturmaßnahmen im Kreis Heinsberg aus mehreren Besuchen gut“, ließen Schnelle und Krückel wissen.

Wüst war zuletzt im Wahlkampf im Kreis Heinsberg, damals sprach er in Tüddern über sein Programm. „Der neue Regierungschef weiß daher, dass der Koalitionsplan das Land zur ersten klimaneutralen Industrieregion zu machen, auch auf Projekte wie die HSH2-Initiative sowie die ,Future Site in West‘ in Geilenkirchen-Lindern angewiesen sein wird“, so Krückel und Schnelle.

Die Wasserstoff-Initiative und das Groß-Industriegebiet in Lindern gelten als Leuchtturmprojekte für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Heinsberg. Besonders für das Industrie-Areal in Lindern rechnet man mit Millionenzuschüssen aus dem Braunkohle-Strukturfonds, die eine Entwicklung erst möglich machen.