Polizei kontrolliert im Kreis Heinsberg 154 Personen

Sondereinsatz : Gesuchter geschnappt, 154 kontrolliert

Zu einem Sondereinsatz sind Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg am Donnerstag zwischen 12.00 und 20.00 Uhr ausgerückt. Ziel war die „Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls sowie von Verkehrsunfällen mit Personenschaden“, so die Pressestelle der Polizei.

Die Beamten kontrollierten bei der achtstündigen Aktion im Kreisgebiet insgesamt 138 Fahrzeuge und 154 Personen. Bei einer Personenkontrolle stellten sie fest, dass der kontrollierte Mann mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht wurde. Er wurde daraufhin festgenommen.

Fünf Verkehrsteilnehmer nutzten während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon und erhielten deshalb eine Anzeige. Ein Verwarngeld müssen sechs Personen zahlen, die den Gurt nicht angelegt hatten. Weil die Ladung nicht richtig gesichert war, der Verbandskasten fehlte oder Papiere nicht mitgeführt wurden, drohen sechs weiteren Personen Verwarngelder.

Vier Fahrzeugführer fuhren zudem ohne ordnungsgemäße Beleuchtung, heißt es in der Bilanz der Polizei. Behördliche Sanktion: ebenfalls ein Verwarngeld.

„Die bei den Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse werden nun ausgewertet und dahingehend überprüft, ob sie für die Bearbeitung aktueller Einbruchsdelikte von Bedeutung sein könnten“, betont Polizeisprecherin Angela Jansen. „Auch in Zukunft wird es weitere unangekündigte Kontrollen dieser Art geben.“