Paul Mertens stellt Fotos im Johanniter-Stift Wassenberg aus

Ausstellung : Paul Mertens zeigt Fotokunst im Johanniter-Stift

„Musizierende Dorade“ heißt das Foto, das für Paul Mertens aus Erkelenz selbst „das verrückteste“ in seiner ersten Einzelausstellung ist, die er derzeit im Wassenberger Johanniter-Stift präsentiert.

Die Dorade habe er auf einem Stab drapiert und diesen dadurch verdeckten Bereich des Notenblatts später wieder in das Bild eingefügt, erzählt er dem interessierten Betrachter. Die neue Technik macht´s möglich.

Seit vier Jahren gehört Mertens zum Fotoclub Erkelenz und präsentiert unter dem Motto Blickwinkel noch bis zum 19. Mai täglich von 10 bis 17 Uhr insgesamt 36 Fotos in der Cafeteria der Einrichtung. Vier Schwerpunkten habe er sich darin gewidmet, wie Astrid Sökefeld vom Sozialen Dienst in ihrer Einführung erläuterte. Zu sehen sind Aufnahmen aus dem Skulpturenpark Mettmann, Stillleben wie die musizierende Dorade, zudem Fotos mit Glas und mit Feuer. „Dazu ein bisschen Allerlei“, so Mertens.

Im Bereich Glas beeindruckt vor allem seine experimentelle Arbeit. „Er hat Gläser zerschossen und mit einer Belichtung von einer Sechstausendstelsekunde aufgenommen“, konnte Astrid Sökefeld den beeindruckten Gästen der Vernissage berichten. „Jedes Foto soll zudem eine eigene Geschichte erzählen“, fügte sie hinzu.

„Ich habe mal was gehört von einem Fisch mit einer Trompete“, verriet Mertens zu der Geschichte hinter dem Bild mit der Dorade. Das habe ihn auf die Idee für sein „verrücktes“ Motiv gebracht.

(anna)
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