Wassenberg: Papierflut im Rathaus soll eingedämmt werden

Wassenberg: Papierflut im Rathaus soll eingedämmt werden

Die Wassenberger Verwaltung will die Papierflut im Rathaus künftig eindämmen und so die Kasse und die Umwelt schonen. Zehntausende Papierseiten werden Jahr für Jahr im Rathaus bedruckt, um den Ratspolitikern wichtige Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Jährlich muss die Stadt für die Papiervorlagen viele Tausend Euro unter anderem für die Papier-, Druckkosten und Porto ausgeben. Mit dem Verzicht auf Papiervorlagen könnte die Stadt Tausende Euro sparen.

Deshalb sollen die Rats- und Ausschussniederschriften künftig nur noch im Ratsinformationssystem bereitgestellt werden. Sitzungen können auch so zu Hause vorbereitet werden. Zudem ließen sich alle Unterlagen auf dem eigenen Rechner abspeichern, sagte Bürgermeister Manfred Winkens in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Natürlich sei auf Wunsch für die Ratsmitglieder, die dem Rat nicht angehörenden Ortsvorstehern und die Kreistagsmitglieder der Stadt die Niederschrift auch in Papierform erhältlich.

Auch das Amtsblatt der Stadt Wassenberg soll künftig nur im Rathaus in Papierform erhältlich sein, und ansonsten nur noch im Internet abrufbar sein.

Die Ausschussmitglieder haben die Idee gebilligt. Beschlossen wurde die Änderung der Geschäftsordnung jedoch noch nicht. Die Fraktionen möchten dies mit den Mitgliedern und sachk undigen Bürgern zunächst noch diskutieren.

Einen Beschluss soll es in der Ratssitzung der Stadt Wassenberg am 2. Mai geben.

(ng)