Ophoven: Der ganze Ort steht im Zeichen des Schützenfestes

Bezirksschützenfest in Ophoven : Der ganze Ort steht im Zeichen des Schützenfestes

Ganze drei Tage lang schillerte Ophoven in grün und weiß. Die Prunkkirmes, welche in diesem Jahr ebenfalls das Bezirksschützenfest Wassenbergs darstellte, lockte viele Schützen, Spielmannsleute und Besucher in das Festzelt und an die Straßen Ophovens.

Die meisten Besucher richteten ihre Augen auf das Kaiserpaar Mario und Stefanie Zierke. Bereits nach dem Vogelschuss im Frühjahr war klar: Die Marianische Schützenbruderschaft Ophoven hat nach Anton Merkens einen neuen Schützenkaiser, denn Mario Zierke schoss zum insgesamt dritten Mal den Holzvogel ab. Zusammen mit Ehefrau Stefanie Zierke sollte er somit beim Bezirksschützenfest im Mittelpunkt stehen, das in diesem Jahr von der Marianische Schützenbruderschaft Ophoven ausgerichtet werden sollte.

Schützenprinz wurde Eugen Grebensikow mit seinen Adjutanten Fynn Langerbeins und Max Windeln. Die prunkvollen Umzüge stellten die Höhepunkte des Schützenfestes dar – nicht zuletzt die große Parade am Sonntag im Schatten der Wallfahrtskirche.

Doch auch neben den Umzügen war einiges los. Nach dem Gottesdienst, der Gefallenenehrung und einem kleinen Umzug heizte die niederländische Band „Bitte ein Hit“ beim Kaiserball im Festzelt am Samstag ordentlich ein. Den meisten Gästen war die Band noch aus dem Vorjahr bekannt. Ihr Wiederkommen sorgte dafür, dass man sich noch mehr auf die Kirmes freute.

Der Kirmessonntag stand ganz im Zeichen der auswärtigen Vereine. Aus dem Bezirksverband Wassenberg besuchten die Bruderschaften aus Wassenberg-Oberstadt, Birgelen, Myhl, Orsbeck und Effeld die Ophovener Kirmes. Außerdem freuten sich die Ophovener Schützen über den Besuch der St.-Katharina-St.-Josef-Schützenbruderschaft Rurkempen, des Bundesschützen-Trommler-, Pfeifer- und Bläsercorps Kempen sowie des Schutterij, Fluit en Trommelkorps St. Sebastianus Herkenbosch. Jeder Zug wurde angeführt von Hauptmann Horst Hamacher sowie vom Trommler- und Pfeiferkorps Ophoven.

Die Marianische Schützenbruderschaft Ophoven und das Trommler- und Pfeiferkorps Ophoven freuen sich über die Vereinstreue der langjährigen Mitglieder. Sie wurde dafür geehrt. Foto: Nick Kaspers

Nach der Feldandacht und einem Umzug mit großer Parade folgte am Abend der musikalische Dämmerschoppen des Instrumentalvereins Effeld im Festzelt. DJ Christof ließ den Abend stimmungsvoll ausklingen. Dabei wurden die Jubilare der Marianischen Schützenbruderschaft Ophoven für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Ausgezeichnet wurden: Horst Issel und Gerd op den Berg für zehn Jahre, Peter Emunds für 25 Jahre, Guido Biermanns und Eric Hermanns für 30 Jahre, Kurt Caron und Hans Hausmann für 40 Jahre sowie Heinrich Brunckhorst und Horst Censkowski für 50 Jahre.

Aus dem Trommler- und Pfeiferkorps Ophoven wurden Niclas und René Hermanns für zehn Jahre, Torsten Fuhrmann und Christof Schumachers für 35 Jahre sowie Wilfried Ritterbecks und Helmut Kreutzer für 40 Jahre lange Mitgliedschaft geehrt.

Nach einem zünftigen Frühschoppen beim Hof „Zum Schwarzen Rössl“ zeigten die Schützen und weitere Zugteilnehmer am Montag, dass man auf Klompen nicht nur marschieren, sondern auch eine Parade im Stechschritt abhalten kann. Der Klompenball, bei dem die schönsten Klompen prämiert wurden, ließ das Kaiserfest ausklingen.

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