Erkelenz: Neurologie ist letzte große Aufgabe von Wolfgang Salz

Erkelenz: Neurologie ist letzte große Aufgabe von Wolfgang Salz

Wolfgang Salz, Verwaltungsdirektor des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz, steht vor seiner letzten großen Aufgabe, bevor er in absehbarer Zeit in den Ruhestand tritt: Zurzeit ist der 63-Jährige mitten in der Planungsphase für das nächste Bauprojekt am Krankenhaus.

Bis Ende des Jahres soll die Planung stehen, damit 2015 mit dem Bau der Neurologie begonnen werden kann. Sie wird als zusätzliche Station dem Krankenhaus angegliedert. Die Bewilligung für diese Abteilung mit 44 Betten liegt vor. Damit wird das Erkelenz Krankenhaus auf 411 Betten anwachsen. „Und es werden auch nicht weniger werden, wenn im nächsten Jahr die Krankenhausplanung des Landes überarbeitet wird“, ist Salz zuversichtlich. Zwar würden rund 10.000 Betten landesweit abgebaut werden, das Krankenhaus in Erkelenz bliebe vom Bettenabbau aber verschont, glaubt der Verwaltungsdirektor.

Über die genauen Kosten für diesen nächsten Bauabschnitt am Hermann-Josef-Krankenhaus möchte Salz noch keine Angaben machen. Bislang sind lediglich die planerischen Rahmenbedingungen klar. Entstehen wird die neurologische Abteilung als viertes Geschoss des so genannten Immerather Traktes über der Urologie. Im Rahmen der Umsiedlung wegen des Braunkohletagebaus Garzweiler II ist dieser Trakt als Ersatz für das Krankenhaus in Immerath entstanden.

„Der Bergbautreibende hat uns damals die Kosten für einen dreigeschossigen Neubau erstattet. Wir haben die Statik so ausgelegt, dass auch ein viertes Geschoss möglich wurde“, so Salz. Nunmehr habe das Kuratorium der Hermann-Josef-Stiftung den Weg frei gemacht, dieses Geschoss für die Neurologie zu bauen.

Und noch mit einem zweiten Thema muss sich das Kuratorium derzeit intensiv auseinandersetzen: mit dem Nachfolger von Salz. Der neue Mann auf dem Stuhl des Verwaltungsdirektors soll, so die Vorgabe, zum einen Erfahrung haben, zum anderen aber auch regional mit dem Hermann-Josef-Krankenhaus verbunden sein und obendrein einen nahtlosen Übergang ermöglichen.

(kl)