Erkelenzer Verband: Neuer Bezirksbundesmeister ist gefunden

Erkelenzer Verband : Neuer Bezirksbundesmeister ist gefunden

Der Bezirksschützenverband Erkelenz hat einen neuen Bezirksbundesmeister. Im Golkrather Pfarrheim präsentierte der stellvertretende Brudermeister Sascha Quasten den Bewerber um die Nachfolge des vor einiger Zeit zurückgetretenen Hermann-Josef Kremer.

Mit Alexander Tetzlaff hat sich ein ambitionierter Schütze und derzeitiger Schützenkönig der Keyenberger Schützen bereit erklärt, die Nachfolge anzutreten, nachdem Kremers Anfang des Jahres sein Amt niedergelegt hatte.

Der 25-jährige Alexander Tetzlaff ist dem Schützenwesen und dem Brauchtum sehr verbunden. Er arbeitet als Gemeindereferent in Titz und als Seelsorger beim Diözesanjungschützenverband.

Mit Tetzlaff kann die vakante Stelle des Bezirksbundesmeisters endlich besetzt werden, nachdem zuerst kein Bewerber gefunden werden konnte. Dass das Thema in den Erkelenzer Bruderschaften angekommen ist, konnte man auch daran erkennen, dass diesmal 12 der 15 Mitgliedsbruderschaften den Weg nach Golkrath gefunden hatten. Der derzeitige Venrather Schützenkönig Michael Königs steht Tetzlaff als stellvertretender Bundesmeister zur Seite. Als stellvertretender Geschäftsführer wurde der Beecker Brudermeister Heinz Fervers in den Vorstand aufgenommen. Einzig die Stelle des stellvertretenden Schatzmeisters als Hilfe für Christian Helpenstein konnte erneut nicht besetzt werden.

Tetzlaff appellierte an das Wir-Gefühl der Schützen und gab seinem Wunsch Ausdruck, dass die Arbeit des Bezirksvorstands auf mehr Schultern verteilt werden könne als es in der Vergangenheit der Fall gewesen war. Das Engagement für Tradition und Brauchtum werde rar, erklärte auch Hermann-Josef Kremers, der dem Erkelenzer Verband zehn Jahrelang als Bundesmeister vorgestanden hatte. Obwohl er seine Absicht zum Rücktritt früh genug kundgetan hatte, konnte damals niemand gefunden werden, der das Amt von ihm übernehmen wollte. Mit Alexander Tetzlaff hat man nun einen engagierten Schützen gefunden, der vor allem mit 25 Jahren noch jung genug ist, um lange im Vorstand mitzuwirken. Er hat an der Katholischen Hochschule Paderborn Religionspädagogik studiert und ist verheiratet.