Neue Vereinshymne geht ins Ohr und in die Beine

Kappensitzung : Scherwauerer Heggeströöper singen, lachen und feiern

„Scherwauere Alaaf!“ klang es laut und lustig durch das Vereinsheim in Schierwaldenrath. Die Premiere war geglückt. Die neue Vereinshymne der KG Scherwauerer Heggeströöper ging direkt ins Ohr und in die Beine.

Die Scherwauer Jecken konnten den Refrain des von Carsten Deussen komponierten Vereinsliedes bereits nach kurzer Zeit mitsingen. Da dampften und stampften die Heegeströöper.

Nicht weniger stimmungsvoll zogen die Berder Perringe ein. Das Lied „Es war einmal ein treuer Husar“ begleitete ihren Einzug gegen 21 Uhr zur Bühne und sie waren nicht der einzige Farbtupfer auf dieser Kappensitzung. Die KG Scherwauerer Heggeströöper hatte im Vereinsheim am Gleis drei der Selfkantbahn ihre Vereinsdampflok bestens vorgeheizt, Sitzungspräsident Heinz Heinen und sein Team hatten reichlich „Narrenkohle“ auf der Bühne und legten stetig nach.

Da standen zum Beispiel zwei Tratschweiber auf der Bühne, die spitzfindig und scharfzüngig die Kuriositäten des Scherwauerland benannten. Die Freunde aus Langbroich hatten nicht nur die „dicke Flaa“ im Gepäck. Der Jeck von der Eck mit Markus Dohmen stand in der Bütt, sorgte für einen krachenden Auftakt der Kappensitzung.

Die Berder Perringe in ihren Gardeuniformen sorgten für einen Glanzpunkt wie zuvor die KG Berder Flobbe, die voller Stolz ihre großen und kleinen Tänzerinnen präsentierten.

Der Botschafter vom „Dörp“, Gerd Thevis, ein Urgestein in der Bütt, ließ wie gewohnt ohne Rücksicht auf Verluste seine Spitzfindigkeiten vom Stapel.

Vor der Pause wurde die Bühne dreifach gerockt. Zunächst von den „Steinmenschen“ der Schevendahler Pooljonges, dann von der Showtanzgruppe Unique und dann von dem „Krampfader Geschwader“ der Frauengemeinschaft. Diese stellte den wöchentlichen Arbeitsplan in Schierwaldenrath vor, da blieben wenige Augen trocken.

Ob Schützen, Feuerwehr, Ortsring, Trommlerkorps, Musikverein oder Tanzgruppe – Schierwaldenrath hatte viel zu bieten.

Nach der Pause sorgten die Gastvereine Wooder Wend (Waldenrath) und Stöher Sankhase (Stahe-Niederbusch) für die nächsten Programmpunkte, dann sorgte das Männerballett „Tropical Thunder“ ebenso wie die Mädels von „Pure Posion“ für begeisterten Beifall. Die Stimmung am Gleis drei war super. Die Quetschbüll-Sänger aus Hastenrath hatten ein leichtes Spiel. Sie drehten mit den Narren Runde um Runde durch den Saal.

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