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Austausch, Mut und Unterstützung: Neue Selbsthilfegruppe „Endometriose“ im Kreis Heinsberg

Austausch, Mut und Unterstützung : Neue Selbsthilfegruppe „Endometriose“ im Kreis Heinsberg

Es gibt eine neue Selbsthilfegruppe „Endometriose“ im Kreis Heinsberg. Gesellschaftlich ist diese Erkrankung bislang nur wenig wahrgenommen.

In einer neuen Selbsthilfegruppe „Endometriose“ können sich Betroffene gemeinsam über die Krankheit und die damit verbundenen Belastungen in vertraulicher Atmosphäre austauschen, sich gegenseitig Mut zusprechen und unterstützen. „Bei Bedarf können auch gemeinsame Unternehmungen geplant werden“, heißt es seitens der Initiatoren.

Starke Schmerzen

Die Endometriose ist eine chronische gynäkologische Erkrankung mit unbekannter Ursache und hat Auswirkungen auf den Hormonhaushalt sowie das Immunsystem. Sie ist weit verbreitet, wird jedoch gesellschaftlich bislang nur wenig wahrgenommen. Die Endometriose ist nicht heilbar.

Gutartige Zysten und Tumoren können sich außerhalb der Gebärmutter ansiedeln und starke Schmerzen im ganzen Körper verursachen. „Ebenso ist die Krankheit häufig auch mit unerfülltem Kinderwunsch verbunden. All dies kann sehr belasten – und oft führt dies auch zu Problemen in der Partnerschaft“, heißt es.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben die ersten Treffen in digitaler Form stattgefunden. Dies ist angesichts der aktuellen Lage auch weiterhin so beabsichtigt. Eine Anmeldung hierzu ist erforderlich. Für die Zukunft sind dann wieder Präsenzveranstaltungen geplant.