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Neue Ausstellung im Turmmuseum Orsbeck-Luchtenberg

Historie : Neue Ausstellung im Turmmuseum Orsbeck-Luchtenberg

„Orsbeck-Luchtenberg 2.0“ ist mit Landesprogramm gefördert worden. Lokale Geschichte wird dort aufgearbeitet und den Besuchern gezeigt.

Das Turmmuseum Orsbeck-Luchtenberg hat erstmals die neue Ausstellung „Orsbeck-Luchtenberg 2.0“ im Pfarrheim Orsbeck präsentiert. Durch die Förderung der Landesprogramms „Heimat-Scheck NRW“ konnte die völlig neue Ausstellung der lokalen Orsbecker Geschichte, wie auch bereits in Auszügen die des Wassenberger Landes, dem Publikum gezeigt werden.

Mit derzeit 32 Rollup-Bannern wird dem Besucher eine Zeitreise durch die lokale Heimatgeschichte präsentiert. Über Brauchtum, Kriege, Märchen, Legenden, Menschen und das Land wird dem Besucher eine Vielzahl an spannenden Geschichten gezeigt, deren Erhalt für die Nachwelt sehr wichtig ist. „Bis Ende des Jahres wird das Sortiment noch um weitere Elemente erweitert“, so die Organisatoren.

Da die Räume im Kirchturm der Orsbecker Kirche sehr begrenzt sind und ein Aufstieg in den Turm den älteren Menschen immer schwerer fällt, kam kurzerhand die Idee auf, die Ausstellung „herunter“ zurück zu den Menschen zu bringen. Natürlich bleibt die Ausstellung im Turm weiterhin erhalten, jedoch gibt es nun an den Ausstellungstagen im Pfarrheim einen zusätzlichen leichteren Zugang. Im kommenden Jahr werden sich die Tore vierteljährlich öffnen, ergänzt von einem gemütlichen Angebot an Kaffee und Kuchen.

Ein neuer Aspekt ist zudem, die mobilen Banner oder Auszüge der Ausstellung für andere Projekte zur Verfügung zu stellen. So bietet sich zum Beispiel für Schulen die Möglichkeit, die Rollup-Banner für Projektwochen oder andere Geschichtsthemen auszuleihen.

Das Turmmuseum Orsbeck-Luchtenberg ist mittlerweile ein wichtiger Teil der kirchlichen Jugendarbeit der Gemeinde Orsbeck in der Pfarre St. Marien Wassenberg. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Archivgruppe Wassenberg, dem Heimatverein und anderen Akteuren soll die Geschichte des Wassenberger und Heinsberger Landes erhalten werden.