Müll gesammelt: Viele motivierte Helfer beim Kehraustag in Myhl

Kehraustag in Myhl : „Ein Zeichen gegen das Wegwerfverhalten“

Ausgestattet mit Bollerwagen, Handschuhen, Besen und vielen motivierten Helfern machte sich der Heimatring Myhl-Altmyhl auf den Weg durch und rund um den Ort. Das Ziel: Beim alljährlichen Kehraustag den am Wegesrand liegenden Müll zu beseitigen und das Ortsbild wieder auf Vordermann zu bringen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr spielte diesmal auch das Wetter mit.

Um 10 Uhr schwärmten sie aus, die ungefähr 25 freiwilligen Unterstützer des Heimatrings. Beginnend am Florianplatz, zog es sie in alle Himmelsrichtungen über die wichtigsten Straßen und Wanderwege. Die Nord-Gruppe zog los in Richtung Wildenrather Straße und St.-Johannes-Straße. Die Ost- und West-Gruppe hatten jeweils unter anderem mit der Erkelenzer Straße zu kämpfen, an der immer die größte Müllmenge zu finden ist. Die südliche Fraktion kümmerte sich beispielsweise um das Waldgebiet des Myhler Bachs.

Jedes Team wurde begleitet von einem Gruppenleiter, dem die abgesprochene Route bekannt war, sowie durch einen Bollerwagen des Vereins. Die größten Müllberge wurden auf einen Anhänger gepackt und später in einen von der Stadt Wassenberg organisierten Container abgeladen. Nach getaner Arbeit gab es für alle Arbeiter noch eine Stärkung, verbunden mit einem gemütlichen Ausklang am Hubertushof.

Herbert Theißen, Vorsitzender des Heimatrings, freute sich über ein blitzeblank geputztes Dorf, das er nach der Aktion mit seinen Helfern bestaunen konnte. Bei einem „Landschaftsspaziergang mit schöner Aufgabe“ zog er ein sehr erfreuliches Resümee. Nach dem bereits erfolgreichen Tag der offenen Tür am 17. Februar und der verstärkten Öffentlichkeitsarbeit, die man danach betrieben habe, habe man einige Menschen mobilisieren können, erklärte er. Die Vorgabe, auch die Jugend zu aktivieren, sei in jedem Fall geglückt. „Mit der Aktion setzen wir ein Zeichen gegen das Wegwerfverhalten“, so Theißen.