Mitgliederversammlung: CDA im Kreis lebt wieder auf

Geschlossene Einheit : Der CDA kämpft an vielen Fronten

Bei der Mitgliederversammlung des CDA-Kreisverbands Heinsberg wurde deutlich, dass die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft wieder auflebt.

Der Vorsitzende des CDA-Kreisverbands Heinsberg, Heino Hamel, begrüßte in der CDU-Geschäftsstelle Heinsberg die Anwesenden und Ehrengäste zur großen Mitgliederversammlung. Mit den Referenten Wolfgang Jungnitsch und Gudrun Ritzen vom Bezirksverband Aachen konnten bei dieser Versammlung prominente Redner gewonnen werden.

In seinem Jahresbericht ließ der Vorsitzende das vergangene Jahr Revue passieren. Er erinnerte sich an besondere Aktionen, unter anderem die Sommertour des CDA mit vielen wichtigen Terminen, etwa dem Informationstag im Krankenhaus Erkelenz oder in den Gangelter Einrichtungen. Auch politische Veranstaltungen mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle und Erkelenz Bürgermeister Peter Jansen zum Thema Braunkohleabbau blieb in Erinnerung ebenso wie die Kaffeerunde mit der EU-Abgeordneten Sabine Verheyen. Heino Hamel thematisierte auch die Bezirksversammlung Anfang des Jahres in Geilenkirchen, bei der er selbst in den Bezirksvorstand gewählt wurde.

Gudrun Ritzen zeigte sich erfreut, dass die CDA Heinsberg, nach einer Zeit, in der der es deutlich ruhiger um sie war, wieder auflebt und auf die Beine kommt. Ritzen: „Ein Dankeschön, dass Ihr die CDA-Fahne wieder hoch haltet.“ Auch Versammlungsleiter Wolfgang Jungnitsch lobte eine sehr engagierte CDA im Kreis Heinsberg. „Bitte so geschlossen weiter agieren“, appellierte er an die Anwesenden. Übach-Palenbergs Bürgermeister erkannte die CDA Heinsberg wieder als eine geschlossene Einheit und vermutet das Erfolgsrezept in einer starken CDU: „Wir erlauben breite Diskussionen in der Partei“ so Jungnitsch.

Als Versammlungsleiter hatte er bei den Neuwahlen ein leichtes Amt. Vorsitzender bleibt Heino Hamel, die beiden Vertreter sind Dietmar Lux und Martin Offergeld. Beisitzer sind: Monika Lux, Christine Reichel, Dr. Armin Leon, Steven McLarren, Dieter Schroeders, Christoph Kaminski sowie Ehrenvorsitzender Heinz-Peter Benetreu.

In seinem anschließenden Vortrag widmete sich Jungnitsch „Übach Palenberg früher und heute“. Er schlug die Brücke von der einstigen Bergbaustadt, zur „heute größten zusammenhängenden Lebensmittelproduktionsstätte in der Welt“, wie er es nannte. „In der Schokoladenfabrik werden monatlich 5.300 Tafeln Schokolade gefertigt“, so Jungnitsch, dazu verließen täglich eine Millionen Brötchen die Stadt. Insgesamt starteten aus dem Gewerbegebiet der Lebensmittelindustrie täglich über 500 Lastkraftwagen voller Lebensmittel ihre Reise. „Vor allem aber ist Übach-Palenberg Eis-Stadt. Über 25 Prozent des Eisbedarfs wird in dort hergestellt.“

Alle Anwesenden zeigten sich beeindruckt, welchen Wandel Übach-Palenberg vollzogen hat – und so mancher fragte Jungnitsch nach der Mitgliederversammlung nach seinem Erfolgsrezept. (agsb)

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