Kreis Heinsberg: Mit viel Feuerwerk das neue Jahr begrüßt

Kreis Heinsberg: Mit viel Feuerwerk das neue Jahr begrüßt

Mit viel Feuerwerk wurde auch im Kreis Heinsberg das neue Jahr begrüßt. Allerdings bescherten die Feiern rund um den Jahreswechsel auch Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr viel Arbeit.

So registrierte die Polizei kreisweit insgesamt 40 Einsätze: Es ging dabei vor allem um Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen. Acht Personen wurden zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht. Ein schlimmer Zwischenfall ereignete sich in Ratheim: Dort erlitt ein Dreijähriger durch einen umherfliegenden Silvesterknaller Verbrennungen am linken Ohr und der linken Schulter, berichtete die Polizei-Leitstelle in Heinsberg. Der kleine Junge wurde mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik in Mönchengladbach-Rheydt gebracht.

Bei Sonderkontrollen der Polizei im Kreisgebiet waren bis zum Neujahrsmorgen (6 Uhr) insgesamt 72 Fahrzeugführer unter die Lupe genommen worden. Zwei Fahrzeugführer mussten sich aufgrund ihrer Alkoholisierung einer Blutprobe unterziehen, bei einem wurde der Führerschein sichergestellt. Zwei weitere Fahrer standen unter Drogeneinwirkung. Auch in diesen Fällen wurde laut Polizei jeweils eine Blutprobenentnahme angeordnet.

Die für den Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr zuständige Leitstelle des Kreises Heinsberg im Erkelenzer Feuerschutzzentrum zählte von Mitternacht bis 7 Uhr am Morgen insgesamt 87 Einsätze, darunter waren auch Alarmierungen wegen kleinerer Brände. So standen in Heinsberg-Karken, Erkelenz-Gerderath und Wegberg-Klinkum Hecken in Flammen. Ein Garagenband wurde aus Wegberg (Grüner Winkel) gemeldet.

Im Übach-Palenberger Stadtgebiet hatten ein Baum sowie Altpapier Feuer gefangen. Containerbrände wurden in Hückelhoven-Ratheim und im Erkelenzer Stadtteil Immerath (neu) bekämpft. In Hückelhoven-Baal musste eine brennende Papiermülltonne gelöscht werden.

Bereits am frühen Silvestermorgen waren Feuerwehrkräfte alarmiert worden: In Hückelhoven an der Rheinstraße brannte ein Gartenhaus samt Anbau komplett aus, so die Polizei. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus habe durch starke Feuerwehrpräsenz (mit Kräften aus Hückelhoven, Kleingladbach und Hilfarth) verhindert werden können. Das Feuer wurde von drei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren gelöscht. Drei Gasflaschen wurden geborgen und gekühlt.

In Geilenkirchen-Prummern war in einer Scheune an der Gereonsweiler Straße ein Feuer ausgebrochen. Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, brannte die Scheune in voller Ausdehnung, die Flammen schlugen meterhoch. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Insgesamt waren 77 Wehrleute am Einsatzort, wovon ein Großteil in Bereitschaft stand.

In beiden Fällen wurde der Sachschaden von der Polizei mit circa 15.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

(disch)
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