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Pläne für den Kreis Heinsberg: Mit digitaler Kampagne zum Imagegewinn

Pläne für den Kreis Heinsberg : Mit digitaler Kampagne zum Imagegewinn

Der bei der ersten Corona-Pandemie-Welle im Frühjahr besonders betroffene Kreis Heinsberg soll mit einer neuen Imagekampagne gestärkt aus der Krise gehen und fit für die Zukunft gemacht werden. Die Landesregierung unterstützt das Projekt mit 300.000 Euro.

Es geht um eine digital angelegte Marketingkampagne unter der Devise „STARK. Wie das Heinsberger Land!“. „Das Vorhaben wird mit dazu beitragen, unseren guten Ruf als Wirtschafts- und Tourismusstandort wiederherzustellen“, so Landrat Stephan Pusch.

„Die Corona-Pandemie hat den Kreis Heinsberg in den vergangenen Monaten besonders hart getroffen. Um den Blick nach vorne zu richten und die Attraktivität des Standortes zu steigern, unterstützt die Landesregierung die Marketingkampagne der lokalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit knapp 300.000 Euro aus Landesmitteln“, heißt es aus dem Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Mit der neuen Imagekampagne positioniere sich der Kreis als innovative Tourismus- und Freizeitregion und setze dabei insbesondere auf digitale Elemente wie beispielsweise Augmented Reality (AR).

Die Imagekampagne „STARK. Wie das Heinsberger Land!“ setzt neben einer Social-Media-Kampagne auch auf eine innovative Erlebnisroute. Unter dem Motto „Art meets Augmented Reality“ wird in Zusammenarbeit mit dem international anerkannten Digitalkünstler Tim Berresheim eine App entwickelt. Im Kreisgebiet verteilt werden mithilfe von AR virtuelle Kunstwerke auf Originalschauplätze projiziert und so digitale Kunst erlebbar gemacht.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart betont mit Blick auf die Pläne: „Der Kreis Heinsberg hat die Auswirkungen der Corona-Pandemie als allererstes gespürt. Die Imagekampagne setzt dem eine positive Botschaft entgegen und zeigt, was mit kreativen Ideen und innovativen Technologien alles möglich sein kann.“ Stephan Pusch, Landrat des Kreis Heinsberg, begrüßt solche Unterstützung der Landesregierung: „Ich freue mich sehr, dass mit maßgeblicher Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums gerade jetzt ein solch innovatives Standortmarketingprojekt realisiert werden kann.“

Und auch Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg freut sich über die positiven Signale aus der Landeshauptstadt. Er dankt „vor allem den zahlreichen Gastronomen und Hoteliers, die der Krise mutig mit der Einstellung ,jetzt erst recht’ begegnen und wesentlich dieses Projekt mit entwickelt haben“.

(red)