Erkelenz: Meister, Botschafter und Vorbilder bei Sportlerwahl geehrt

Erkelenz: Meister, Botschafter und Vorbilder bei Sportlerwahl geehrt

Die Sportlerehrung im Alten Rathaus gehört zu den festen Terminen im städtischen Kalender. Der und die Beste sowie die beste Mannschaft des zurückliegenden Jahres werden in einer Feierstunde geehrt. Darüber, wer sich den Titel sichern kann, entscheiden die Bürger der Stadt und eine Fachjury gleichermaßen.

Mehr als 1500 Erkelenzer nahmen online und per Postkarte an der Sportlerwahl 2017 teil. Einen Dauersieger und zwei Überraschungen konnten die Veranstalter dann präsentieren. Denn der Myhler Hürdenspezialist Jonas Hanßen konnte sich den Titel zum vierten Mal in Folge sichern. Bei den Sportlerinnen dann schon die erste Überraschung: die zwölfjährige Turnerin Stella McNeal hatte es an allen Nominierten vorbei auf den ersten Platz geschafft.

Ihren Traum von der Olympiateilnahme verfolgt sie mit aller Konsequenz. Es hat sie nach Köln gezogen, wo sie jede Woche rund 25 Trainingsstunden neben der Schule absolviert. Ihr bislang größter sportlicher Erfolg ist der Vizetitel im Geräteturnen-Mehrkampf bei der Deutschen Meisterschaft in der Altersgruppe U12.

Bei der WM dabei

Die Hip-Hop-Tanzgruppe „Beehive“ der Tanzschule La Vida Loca war zum ersten Mal nominiert und schaffte es gleich auf Anhieb auf den ersten Platz bei den erfolgreichsten Mannschaften. Kein Wunder, denn die 13 bis 15 Jahre alten Mädchen sind amtierende Westdeutsche und Deutsche Meister und haben sich auch für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifiziert.

Bürgermeister Peter Jansen hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Sports für die Stadt hervor und bezeichnete die Sportler als Botschafter für Erkelenz und gesellschaftliche Vorbilder. Dabei sei es umso schöner, dass die Erfolge nicht nur in den „gesellschaftlich hoch angesehenen Hauptsportarten“ erzielt würden.

Doch auch die Helfer hinter den Kulissen wurden wie jedes Jahr nicht vergessen. Monika Nüßer (TV 1860), Peter Weynen (TuS Keyenberg) und Charis Teßmer (Judo Sport Club) wurden bei der Sportlerehrung für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement für den Sport ausgezeichnet.

Für die Unterhaltung sorgten Dominik Mercks als Solist und Teil der Jazzformation „4/4“ sowie Birte Zeitner, die demonstrierte, was für halsbrecherische Dinge man beim Poledance an einer Stange vollführen kann.