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Mäh-Unfall: Kreisbauernschaft Heinsberg bedauert Tod eines jungen Rehkitz

Totes Rehkitz : „Ein Mäh-Unfall ist sehr, sehr selten“

Die Kreisbauernschaft nimmt Stellung zum Tod eines jungen Rehkitzes bei Mäharbeiten und macht auf die Alarmgeräte „Wildretter“ aufmerksam.

Die Kreisbauernschaft Heinsberg bedauert den Tod eines jungen Rehkitz. „Eines gleich vorweg: Ein totes Rehkitz im Heu will kein Landwirt und es wäre eine bösartige Unterstellung, wenn man behauptet, dass jemand dies mit Absicht mache“, heißt es in der Stellungnahme der Kreisbauernschaft zu dem Artikel über das tote Rehkitz vom 24. Mai.

Und weiter: „Wenn so etwas passiert, ist es ein schlimmer Unfall, den jeder betroffene Landwirt zutiefst bedauert. Wie Dr. Heiner Breickmann bereits in dem Artikel sagte, so ein Mäh-Unfall passiert sehr, sehr selten. Weitaus häufiger sterben Rehe bei einem Autounfall. Abgesehen davon versuchen Landwirte, diesen Fall zu verhindern.

Wie einige Jäger in dem Artikel berichtet haben, geht man das zu mähende Feld vorher ab und verscheucht die jungen Wildtiere, die instinktiv nicht von alleine weglaufen.

Des Weiteren ist es gesetzlich vorgeschrieben, von innen nach außen zu mähen, um den Wildtieren einen Fluchtweg zu bieten. Freiwillig setzen die Landwirte Wildretter ein, ein Alarmgerät, dass die Tiere beim Grasschneiden aufscheucht. Zahlreiche Landwirte verwenden bereits die Wildretter, wie der Landesjagdverband NRW bestätigen kann.“

(red)