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Wassenberger Heimatpreis: Lokales Erbe erhalten und Menschen zusammenführen

Wassenberger Heimatpreis : Lokales Erbe erhalten und Menschen zusammenführen

Der Heimatpreis der Stadt Wassenberg geht in diesem Jahr an den Heimatverein Wassenberg und das Projekt „3 Engel für Birgelen“ der St. Lambertus-Schützenbruderschaft Birgelen.

Der Beirat der Kunst, Kultur und Heimatpflege gGmbH, der vom Rat der Stadt Wassenberg als Jury zur Auslobung des Heimatpreises bestimmt wurde, hat beschlossen, den mit 3000 Euro dotierten 1. Platz des Heimatpreises 2020 an den Heimatverein Wassenberg und den 2. Platz, der mit einem Preisgeld von 2000 Euro verbunden ist, an die St.-Lambertus-Schützenbruderschaft Birgelen für das Projekt „3 Engel für Birgelen“ zu vergeben.

Die Jury prämiert damit das herausragende ehrenamtliche Engagement des Heimatvereins, konkret im Jahr 2020 das Projekt „Ich lerne meine Heimat besser kennen – Stadtrundgang Oberstadt“.

Wassenberg erlebbar machen

„Dem Heimatverein gelingt es seit Jahren in vorbildlicher Weise, ein Bewusstsein für Heimatverbundenheit in Wassenberg zu schaffen und Heimat für die Menschen in Wassenberg erlebbar zu machen“, begründeten die Juroren ihre Entscheidung.

„Das vom Rat der Stadt Wassenberg prämierte Projekt ist dabei nur ein besonderes Beispiel dafür, wie das lokale Erbe der Stadt erhalten und die Verwurzelung der Menschen in Wassenberg durch den Heimatverein gestärkt werden.“

Den zweiten Heimatpreis erhielt das Projekt „3 Engel für Birgelen“. Foto: Stadt

Die „3 Birgelener Engel“, Kirsten Hanke-Busscher, Tanja Gohl und Katja Wittner, haben sich nach Meinung der Jury im Jahr 2020 in besonderer Weise um die Erhaltung des Brauchtums und die Stärkung der Gemeinschaft und des Zusammenhaltes in Wassenberg verdient gemacht.

„Sie stellen damit ein besonderes Beispiel dar, wie vor Ort ehrenamtliches Engagement dazu beitragen kann, ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen und auch in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie durch kreative Projekte die Menschen unserer Stadt zusammenzuführen.“

(red)