Erkelenz-Granterath: Land NRW ehrt treue Granterather Feuerwehrmänner

Erkelenz-Granterath: Land NRW ehrt treue Granterather Feuerwehrmänner

Von einem ereignisreichen und arbeitsintensiven Jahr 2012 sprach Theo Meurer, Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Granterath, bei der Jahreshauptversammlung. Mit Freude reagierte Meurer auf die gute Kameradschaft, die innerhalb der Granterather Löschgruppe besteht. Nachdenklich stimmte allerdings, dass es während des vergangenen Jahres insgesamt 45 Fehlalarmierungen gab. Diese Alarmierungen erfolgten überwiegend durch Brandmeldeanlagen aus dem Stadtgebiet Erkelenz.

Insgesamt besteht die Freiwillige Feuerwehr Granterath gegenwärtig aus 37 Mitgliedern. Neben den 20 aktiven Feuerwehrmännern und einer Feuerwehrfrau gehören fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie elf Kameraden der Ehrenabteilung an. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 75 Einsätze gefahren. Davon waren: 14 technische Hilfeleistungen und 16 Brandeinsätze, bei denen auch die Fehlalarmierungen zu berücksichtigen waren.

Mit dem Tag der offenen Tür, der im Mai des vergangenen Jahres stattfand, hatte die Löschgruppe Granterath die Möglichkeit, Eigenwerbung zu betreiben. Hier bedankte sich Löschgruppenführer Meurer bei seinen Kameraden für die Mitarbeit und die tatkräftige Unterstützung. „Aus unserer Sicht war diese Veranstaltung ein voller Erfolg und eine tolle Werbung für unsere gesamte Wehr“, stellte Theo Meurer fest. Neu zur Löschgruppe Granterath stießen im Verlaufe des Jahres Markus Tadewaldt und Kevin Steffens.

Ulf Birkenfeld, der nach Granterath umzog, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Rheydt nach Granterath überstellt. Außerdem standen Auszeichnungen auf der Tagesordnung. So erhielt Theo Meurer für 35 aktive Jahre als Feuerwehrmann das goldene Ehrenkreuz des Landes NRW. Lorenz Vennedey und Hubert Mohnen erhielten für 60 Jahre die Sonderauszeichnung des Landes NRW. Leo Lemmen, Jakob Mones, Karl Meurer und Josef Vennedey wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft ebenfalls vom Land NRW geehrt.

Auch die kameradschaftliche Seite kam innerhalb der Löschgruppe nicht zu kurz: So machte die Gruppe im vergangenen Jahr mit einem Planwagen eine Mühlentour. Ebenfalls gute Stimmung herrschte beim Kameradschaftsabend im Gerätehaus, der sicherlich allen in Erinnerung bleiben wird.

(pas)