Kreisverkehrswacht: Suche nach Schülerlotsen

Kreisverkehrswacht : Schülerlotsen statt Elterntaxi

Der Schülerlotsendienst der Luise-Hensel-Schule am Salierring ist wieder sichergestellt. Zehn neue Elternlotsen konnten gewonnen werden, die zukünftig für den sicheren Schulweg der Kinder sorgen. Im Namen der Kreisverkehrswacht überreichte Johann Kiwitt von der Kreisverkehrswacht ihre Winkelkellen und neongelbe Wetterschutzjacken.

Das Konzept der Schülerlotsen zahle sich mit viel mehr Sicherheit für die Kinder aus, betonte Kiwitt. Allerdings sei es immer schwieriger, Menschen dazu zu bewegen, morgens bei Wind und Wetter auf der Straße zu stehen. Den Lotsendienst an der Luise-Hensel-Schule gibt es seit 2005. Ins Leben gerufen wurde er für zwei Übergänge auf dem Weg zur Schule. Nachdem nach den Sommerferien einige Lotsen weggefallen waren, musste der Übergang am Johanniter-Kindergarten aufgegeben werden. Er bleibt wohl auch weiterhin verwaist, weil nicht genug Lotsen vorhanden sind.

Die Suche der Kreisverkehrswacht nach Ehrenamtlern, die den Dienst noch übernehmen wollen, läuft auf Hochtouren. In Wegberg war sie laut Kiwitt besonders erfolgreich. Dort konnten 30 Schülerlotsen rekrutiert werden. Immer noch gebe es Schulstandorte, die keinen Schülerlotsendienst aufgebaut haben, erklärte Kiwitt. Sinnvoll sei es daher, die Eltern der Kindergartenkinder ebenfalls anzusprechen, da ihre Kinder auf die Grundschulen wechseln. Besser als das Elterntaxi sei ein gesicherter Schulweg auf Schusters Rappen auf jeden Fall.

(hewi)
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