Krankenhausbesuchsdienst: Dankeschön-Nachmittag für Ehrenamtler

Krankenhausbesuchsdienst : Großer ehrenamtlicher Einsatz für Patienten gewürdigt

Martina Zantis, Mechthild Bose, Gemeindesozialarbeiterinnen des Caritasverbandes für die Region Heinsberg e.V., sowie die Krankenhausseelsorgerin Antonette Berg wissen genau, was sie an ihren Ehrenamtlichen des Krankenhausbesuchsdienstes haben. Nun sagten sie ihnen Dank.

Als Zeichen der Wertschätzung für das Engagement, die erkrankten Gemeindemitglieder im Städtischen Krankenhaus Heinsberg zu besuchen, hatten sie alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Caritas aus den Pfarrgemeinden Gangelt, Heinsberg, Selfkant, Waldfeucht und Wassenberg gemeinsam mit dem Krankenhaus zu einem Dankeschön-Nachmittag eingeladen. Der Tag stand unter dem Motto „Hände reichen“.

Der Nachmittag begann mit einem meditativen Einstieg in der Krankenhaus-Kapelle zum Thema „Hände“. Vorgetragen wurden Texte und Gedichte sowie eine Handmeditation. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen wurden Lieder zum Thema gesungen.

Anschließend traf sich die Gruppe in der Cafeteria, wo Marion Kudzelka, Hygienefachkraft des Krankenhauses seit 2013, über die richtige Händedesinfektion und andere Schutzmaßnahmen informierte. Aufmerksam hörten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen zu, um für die nächsten Krankenhausbesuche vorbereitet zu sein. Sie erfuhren, dass die Handhygiene die wichtigste Maßnahme ist, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Im weiteren Verlauf ihres Kurzvortrags erklärte Marion Kudzelka, wie eine persönliche Schutzausrüstung an- und abgelegt wird. Für die ausführliche Präsentation dankten die Ehrenamtlerinnen der Hygienefachkraft mit viel Beifall.

Aber auch ihnen wurde Dank zuteil. Martina Zantis und Mechthild Bose bedankten sich für das Engagement und den außerordentlichen Einsatz im Krankenhausbesuchsdienst. Die Patienten wüssten diese Arbeit zu schätzen, gerade ältere Menschen, von denen viele allein seien, würden sich über den Besuch der Ehrenamtlichen freuen, der zeige, dass sie fester Bestandteil des Pfarrlebens seien, erklärten die Gemeindesozialarbeiterinnen.

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