Konzerte für „Wir für Ruanda“ in Wassenberg und Waldfeucht

Wassenberg und Waldfeucht : Konzerte für „Wir für Ruanda“

Bereits zum zehnten Mal haben sich Musiker aus der Region für den Oberbrucher Hilfsverein „Wir für Ruanda“ in den Dienst der guten Sache gestellt. Sie konnten sich auch dieses Mal wieder über zwei gut besuchte Konzerte in der Pfarrkirche St. Martini in Orsbeck und in der Klosterkirche Maria Lind in Braunsrath freuen.

Instrumentalisten und Sänger engagierten sich dabei als Solisten und in unterschiedlichen Ensembles zu unterschiedlichen Themen, etwa im Lobpreis für den Herrn oder in Mariengesängen. Aufgelockert wurde das musikalische Programm zudem durch Meditationen.

Den Anfang machte das Bläserquartett mit Robert Schmitz (Posaune), Thimo Sturmann (Trompete und Flügelhorn), Matthias Viethen (Sopransaxophon) und Jan Schroeder (Posaune) mit „Locus iste“ von Anton Bruckner. Zum Ende des Konzerts war es noch einmal zu hören mit „Salut d´Amour“ von Edward Elgar. Prägend für das Konzert war auch dieses Mal das bewährte Gesangsquartett mit Arnold Schmitz (Bass), Birgit Cleef (Sopran), Susanna Jochims (Alt) und Heinz-Gerd Sentis (Bariton). Es sang „Bone Jesu“ von Marco Antonio Ingegneri, „Quadosch“, „Segne du Maria“ von Lorenz Maierhofer und die Volksweise „Maria durch ein´ Dornwald ging“. Wunderbar anzuhören, wie dabei die einzelnen Stimmen ausdrucksvoll zur Geltung kamen und sich doch zu einem Gesamtvortrag harmonisch vereinten.

Aufgelockert wurde der Vortrag durch Flötenspiel von Heinz-Gerd Sentis und Felizitas Blome, mit Siziliano von Johann Sebastian Bach, Mariä Wiegenlied von Max Reger und „Angels Carol“ von John Rutter. Flötenspiel und Klavier, gespielt von Sabrina Skoda, begleiteten auch die Solisten, Birgit Cleef beim „Ave Maria“ von Michael Lorenc, Susanna Jochims bei „Das erste Licht“ von Peter Reulein und Arnold Schmitz bei „O selige Nacht“ von Christoph Bernhard Verspoell. Die „Pastorale in F-Dur“ bot Sabrina Skoda zudem auf der Orgel dar, und „Have yourself a merry little christmas“ in einem Arrangement von Hannah Hawken spielte Thimo Sturmann auf dem Flügelhorn. Weiterhin engagierte sich Robert Schmitz als Gitarrenbegleiter.

Zum Abschluss des Konzerts ergänzte Felizitas Blome beim „African Alleluia“ von John Leavitt das Quartett zum Quintett. Überraschungsgast war mit Johannes Cleef, Sohn von Birgit Cleef und Enkel von Arnold Schmitz, ein Sänger in dritter Generation. Er sang, sehr zur Freude eines begeisterten Publikums, „Vom Himmel hoch“ und das schwedische Weihnachtslied „Weihnachtssterne“.

(anna)
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