Konzert zum 190-jährigen Bestehen des Städtischen Musikvereins

190 Jahre Städtischer Musikverein : Grandioses Konzert zum Jubiläum

Seinen 190. Geburtstag feierte der Städtische Musikverein bei seinem Frühjahrskonzert mit einem vielseitigen Programm, das die Musiker selbst ausgesucht hatten.

„Lauter Lieblingsstücke“ kündigten Andreas Lua und Julian Rauschen an, die den Abend moderierten und manche Geschichte aus dem „Städtischen“ zu erzählen hatten. Sie vertraten den Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Wawrzinek, der sich aus gesundheitlichen Gründen für den Einsatz im Orchester und gegen die zusätzliche Moderation entschieden hatte.

Schon im Foyer der Stadthalle waren etliche Zeugnisse der Vereinsgeschichte zu sehen. Viele Konzertplakate aus vergangenen Jahrzehnten zeugten von einer aktiven Vereinsgeschichte.

Das Konzert begann mit einem Auftritt der Bläserklasse unter der Leitung von Eckhard Klotz, bevor das rund 60-köpfige Stammorchester unter der Leitung von Thomas Lindt aufspielte. Dabei zeigten die Musiker vom ersten Stück an, dass sie ihre Instrumente und vor allem das Zusammenspiel als Klangkörper beherrschen. Bei „Fanfare“ von Satoshi Yagisawa ließ es das Orchester schwungvoll angehen und steigerte sich bei „Pilatus: Mountain of Dragons“ von Steven Reinecke und dem Set „Suite from Hymn oft he Highlands“ aus der Feder von Philip Starke noch einmal deutlich.

Bereits beim Adventskonzert im vergangenen Jahr war der erste Satz des Sets zu hören gewesen. Nun wurde er um das Trio für Saxophon „Alladale“ erweitert. Mit Jim Steinmans „Tanz der Vampire“ in einem Arrangement von Wolfgang Wösner setzte das Orchester vor der Pause noch einmal einen musikalischen Höhepunkt.

Nach der Pause ging es mit der Juniorband unter der Leitung von Jörg Wilms mit viel Schwung weiter. Die Junioren präsentierten Taio Cruz´ „Dynamite“ in einem Arrangement von Victor López, „Serengeti“ von John Higgins und „X-Factor“ von Michael Oare. Beim zweiten Einsatz des Stammorchesters waren „Gaelforce“ von Peter Graham und das „Glen Miller Medley“ in einem Arrangement von Nahiro Iwai zu hören, bevor bei „Paris Montmatre“ der mit 85 Jahren älteste Vereinsaktive Jac Jütten seinen großem Auftritt an der Musette hatte.

Ohne Zugabe kamen die Musiker aber nicht von der Bühne, und nach viel Beifall und „Bravo“-Rufen aus dem Publikum setzte das Orchester mit dem Rockklassiker „Don´t stop me now“ von Queen und einem Medley mit Liedern der Comedian Harmonists den Abschluss des gelungenen Jubiläumskonzertes.

Weiter geht es für den Städtischen Musikverein mit einem Benefizkonzert am 29. Juni in der Hückelhovener Aula und dem Serenadenkonzert am 30. Juni auf dem Burghof.

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