Konzert: 40 Jahre Big Band des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz

Big Band : Geburtstag mit guten Freunden gefeiert

Auf eine 40-jährige Geschichte schaut die Big Band des Cusanus-Gymnasiums zurück. Den Geburtstag feierten die Band und ihr Leiter Thorsten Odenthal mit ihrem Lieblingsgegner und Battle-Partner, der West Big Band. Vor rund anderthalb Jahren waren sie schon im Contest um die Gunst des Publikums an gleicher Stelle im Atrium des Cusanus aufeinandergetroffen.

Die Mitglieder der West Big Band haben ihre ersten musikalischen Schritte teilweise in der Big Band des Cusanus gemacht. Im Vorfeld des Geburtstagskonzertes hatte das Organisationsteam um Musiklehrer Odenthal die meisten der bisherigen Bandmitglieder ermittelt und 260 von ihnen angeschrieben. Rund 80 kamen zu dem Konzert nach Erkelenz an ihre alte Schule, einige hatten auch ihre Instrumente im Gepäck.

Das Programm des Konzertes konnte sich nicht nur für Freunde der Swing- und Orchestermusik hören lassen. Die West Big Band steuerte klassischen Swing von Count Basie, Miles Davis und anderen Größen bei, die Cusanus Big Band hatte sich etwas moderner ausgerichtet und brachte unter anderem mit „Valerie“ von Amy Winehouse oder „Fever“ von Peggy Lee auch moderne und einem breiteren Publikum bekannte Stücke auf die Bühne.

Odenthal, der die Cusanus Big Band seit fünf Jahren leitet, gehört auch zu den Ehemaligen, die als Schüler schon dabei waren. Umso mehr freute er sich, dass er nun viele alte Bandmitglieder begrüßen durfte. Schon die Schulleiterin Rita Hündgen hatte vor dem Konzert den Stellenwert der Musik am Cusanus hervorgehoben. Die Identifikation mit der Schule und speziell der Big Band sei sehr groß.

An diesem Abend im Atrium konnte man dies mit jedem Ton der Band spüren. Die rund 300 Gäste gingen mit und konnten vor allem durch den Wechsel zwischen den beiden Big Bands letztlich zwei parallele Konzerte mit ausgezeichneten Bands genießen. Zum Abschluss führte dann die Komposition „Oye como va“ die beiden Bands und vor allem viele der Ehemaligen und den musikalischen Nachwuchs der siebten Klassen zusammen. Den Takt und das Tempo gab dabei ein Siebtklässler mit der sogenannten „Cowbell“ an.

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