Kirmestreiben im Schatten der Erkelenzer Burg

Patronatsfest der Schützen : Kirmestreiben im Schatten der Burg

Die Burgkirmes wird traditionell von Bürgermeister Peter Jansen, seinen Gästen und natürlich den Schützen von Unserer Lieben Frau mit einem Umzug über den Kirmesplatz eröffnet. Sie fällt etwas kleiner aus als der Lambertusmarkt mit seinen über hundert Schaustellern und Fahrgeschäften.

Am Montag findet sie ihren Abschluss. Sie findet am Patronatsfest der Schützen statt und ist die eigentliche Traditionskirmes der Erkelenzer. Bei der Auswahl der Attraktionen hatten die Stadtverwaltung und der Vorsitzende des Schaustellerverbandes, Hans-Otto Grass, darauf geachtet, dass neben dem Nervenkitzel die Familientauglichkeit nicht zu kurz kommt.

Die obligatorische Freifahrt auf einem der Fahrgeschäfte nahmen bei der feierlichen Eröffnung diesmal mehr Gäste wahr, da es nicht auf ein rasantes Fahrgeschäft ging, sondern auf das rund 35 Meter hohe Riesenrad „Ostseestern“. Mit ihren 26 Gondeln bot es auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz bei zumeist bestem Kirmeswetter einen guten Blick über die Stadt aus einer ungewohnten Perspektive. Da ließen es sich auch die Musiker des Städtischen nicht nehmen, in luftiger Höhe ein paar flotte Weisen zu spielen, bevor es weiterging auf den Burghof. Dort warteten die Freunde der Burg mit einer schmackhaften Stärkung auf, während auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz der Kirmesbetrieb langsam Fahrt aufnahm.

Seinen gewohnt spektakulären Abschluss fand der Kirmesfreitag wieder mit dem Feuerwerk, das gegen 22 Uhr weithin sichtbar über Erkelenz erstrahlte.

Darüber hinaus ging es auf dem Burghof mit dem diesjährigen Ballonwettbewerb weiter, dessen Sieger wieder auf dem nächsten Lambertusmarkt bekannt gegeben werden.

(hewi)
Mehr von Aachener Nachrichten