Kirchenmusikprogramm 2019 der Pfarrei Christkönig Erkelenz

Kirchenmusikprogramm 2019 : Hochkarätig und abwechslungsreich

Das kirchenmusikalische Jahresprogramm der Pfarrei Christkönig erstreckt sich in seiner musikalischen Bandbreite vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Anlässlich festlich gestalteter Hochämter und bei Konzerten präsentiert sich die thematische Auswahl des Kantors Stefan Emanuel Knauer, die sich im Chor- und Sologesang sowie Orgel- und Instrumentalkonzerten widerspiegelt.

Ein musikalischer Leckerbissen erwartet Musikkenner und Freunde der barocken Komposition am Karfreitag (19. April, 19 Uhr) mit der Johannespassion BWV 245 von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750). Das Konzert ist hochkarätig besetzt, wie Knauer betont. „Zwölf renommierte Solisten kommen bei den einzelnen Soli zum Einsatz und bilden gemeinsam den Chor.“ Die Philharmonie Düsseldorf ist wieder in Erkelenz zu Gast und spielt begleitend auf zeitgenössischen Instrumenten wie der Basslaute. „Dieses Konzert habe ich lange im Vorfeld geplant“, so Knauer, der es einen Höhepunkt des Kirchenmusikjahres der Pfarrei nennt. Am Abend zuvor wird wieder Pfarrer Dr. Roland Scheulen im katholischen Pfarrzentrum einen Einführungsvortrag über Bachs Johannespassion halten. „Die Vorträge haben sich bewährt und werden vom Publikum gut angenommen“, bekräftigt Knauer.

Weiter geht es am Ostersonntag (21. April) um zehn Uhr mit dem festlichen Osterhochamt, bei dem Mozarts Missa C-Dur KV 278, Händels „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ sowie gregorianische Gesänge aufgeführt werden. Neben den Solisten Susan Kuhlen (Sopran), Uta Christina (Alt), Maximilian Fieth (Tenor) und Manfred Bühl (Alt) werden der Kirchen- und Projektchor an St. Lambertus, die Schola Gregoriana sowie Mitglieder der Philharmonie Düsseldorf zu hören sein. Die musikalische Leitung liegt bei Kantor Knauer.

Der Wonnemonat Mai ist auch ein aktiver Monat der Kirchenmusik. Denn neben der Orgelmesse beim Hochamt an Christi Himmelfahrt (30. Mai) mit Werken von Bach und Mendelssohn sowie dem gregorianischen Oratorium stehen am 11. und 25. Mai wieder die Angelus-Konzerte auf dem Programm. Jeweils um 11.30 Uhr laden sie ein zu einer halben Stunde mit geistlicher Musik und Texten in St. Lambertus. Am 11. Mai werden die Schola Gregoriana und der Organist Christophe Knabe zu hören sein, am 25. Mai der Kölner Organist Prof. Clemens Ganz. Ab November wird die Reihe unter dem Titel „Komm, du Heiland aller Welt“ an den Adventssamstagen fortgesetzt. Die Angelus-Konzertreihe hat einen festen Zuhörerkreis von rund 80 Personen, wie Knauer betonte.

Am 31. Mai beginnt auch der Chorworkshop „Klingende Kirche“, bei dem musikalisch Interessierte unter der Leitung von Knauer und Bühl die Missa brevis F-Dur von Joseph Haydn einstudieren und aufführen können. Aufgeführt wird die Messe am Pfingstsonntag, 9. Juni, um 10 Uhr zusammen mit Mozarts Kirchensonate F-Dur und gregorianischen Gesängen unter Mitwirkung des Kirchenchors und der Schola Gregoriana sowie Philharmonikern aus Düsseldorf. Die Angelus-Reihe wird am 8. Juni mit Thorsten Pech und am 22. Juni mit Marius Horstschäfer fortgesetzt. Ebenfalls im Juni lädt die Gemeinde zum Sommerfest ein. Begleitet wird es vom sommerlichen Orgelkonzert „Songs for Night – Songs of Light“ (30. Juni, 17 Uhr) mit den Sopranistinnen Katharina Drees und Jessica Bücker sowie dem Kammerchor Cantus Dorsten unter der musikalischen Leitung von Dr. Hans-Jakob Gerlings. Kantor Knauer wird das Konzert an der Orgel begleiten. Auf dem Programm stehen Werke von Lauridsen, Elgar, Pärt und anderen skandinavischen Komponisten sowie Bach und Wolf. Im Anschluss an das Konzert wird vor der Kirche gefeiert.

Im Juli und August geht es mit den Angelus-Konzerten weiter. Am 13. Juli ist Andreas Hoffmann aus Aachen zu hören, am 27. Juli Christa Wetter aus Karlsruhe. Am 10. August tritt der Aachener Organist Klaus van den Kerkhoff auf und am 24. August Knauer selbst. Am 1. September heißt es „Jubilate Deo“ in Venrath in St. Valentin. Bei dem Konzert für Sopran, Trompete und Orgel werden unter anderem Werke von Bach, Händel und Mozart zu hören sein. Am 16. September startet die viertägige „Tasta-Tour“ zu außergewöhnlichen Kirchenorgeln. Diesmal stehen unter anderem Wernigerode, Goslar, Quedlinburg und Hildesheim auf dem Programm.

Der November beginnt mit dem festlichen Hochamt an Allerheiligen und der Messa di San Giuseppe von Johann Ernst Eberlin (1702 – 1762). Ein Selbstläufer ist der Kaffeehausnachmittag zugunsten der neuen Hauptorgel mit dem Duo Praliné am 10. November im katholischen Pfarrzentrum. Neben den Angelus-Konzerten sticht im Dezember auch das Gospelkonzert „Gloria“ mit dem Chor RejoiSing unter der Leitung von Martin Fauck am 21. Dezember hervor.

Am ersten Weihnachtstag setzt das festliche Hochamt mit Haydns Missa Sancti Nicolai und dem Orgelkonzert C-Dur sowie Händels Sinfonia aus dem Oratorium „Salomon“ den Schlusspunkt unter das Kirchenmusikjahr in St. Lambertus. In der Granterather Kirche St. Michael geht es am 27. Dezember mit Musik und Texten zum Weihnachtsfest unter der Leitung von Jürgen Pütz weiter.

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