Heinsberg-Karken: Kirchenchor St. Severinus begeistert mit gekonnter Mischung

Heinsberg-Karken: Kirchenchor St. Severinus begeistert mit gekonnter Mischung

Mit einer gekonnten Mischung aus Messgesängen, Weihnachtsliedern, instrumentalen Beiträgen und Texten begeisterte der Kirchenchor St. Severinus auch diesmal die Besucher des Konzerts mit dem Titel „Musik und Gesang zur Adventszeit und Weihnachtszeit“ in der Karkener Pfarrkirche.

„Wir sagen euch an den lieben Advent“ sang der Chor beim Einzug in die Kirche gemeinsam mit den vielen Zuhörern, die auch in diesem Jahr gekommen waren.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Helena Marques eröffnet Andreas Jütten mit der Händelsonate in F-Dur, gespielt auf der Querflöte, das Konzert. Begleitet von Chorleiter Wolfgang Beule am Klavier sang der Chor das Kyrie aus der Messe in F von Thédore Dubois und „Wo bleibst du Trost der ganzen Welt“ aus dem Weihnachtsoratorium von Heinrich Fidelis Müller mit Jürgen Knorr in einer Solopartie. Mehrstimmig überzeugte der Chor im „Mit dir Maria singen wir“.

„Zeit zum Wege legen“ war die von Peter Cox gelesene Meditation überschrieben, bevor Andreas Jütten in unterschiedlichen Tempi zunächst die Händel-Sonate in A-Moll und anschließend Pavane Opus 50 von Gabril Fauré präsentierte. Es folgte der Chor mit dem Largo aus der Oper „Xerxes“ von Georg Friedrich Händel, dem Sanctus, wieder aus der Messe von Dubois und „Lobet Gott mit Jubelschall“, ebenfalls von Georg Friedrich Händel.

Geschichte zur Weihnachtszeit

„Wie reich beschenkt sind wir“ war die zweite Geschichte zur Weihnachtszeit überschrieben. Andreas Jütten folgte mit seiner Flöte und der Aria von Eugène Bozza sowie Tambourin von Francois-Joseph Gossec. „Dona nobis pacem“ sang der Chor in der Bearbeitung von Otto Groll und „Licht der Weihnacht — Licht des Friedens“, eine Weihnachtskantate von Gerhard Rabe. Seinen Höhepunkt setzte er seinem Konzert mit „Jerusalem“, an dem auch Solist Jürgen Knorr und Flötist Andreas Jütten beteiligt waren. Gemeinsam mit dem Publikum erklang schließlich noch „O du fröhliche“.

(anna)
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