Für Spaß und Miteinander: KAI Hückelhoven organisiert Fußballturnier gegen Rassismus und Ausgrenzung

Für Spaß und Miteinander : KAI Hückelhoven organisiert Fußballturnier gegen Rassismus und Ausgrenzung

Im Rahmen der Interkulturellen Woche organisiert der KAI Hückelhoven des Deutschen Roten Kreuzes ein „Antirassistisches Fußballturnier“. Das Turnier für Schulmannschaften findet am Dienstag, 25. September, von 9 bis 14 Uhr im Rahmen der Interkulturellen Woche auf dem Rasenplatz des Glück-auf-Stadions in Hückelhoven statt.

Die Grundidee des Turniers beschreibt Julie Ilner, Leiterin des KAI, wie folgt: „Viel zu oft wird mit Rassismus Politik gemacht und versucht, rassistische Sichtweisen gesellschaftskonform zu verankern. Auch vor dem Hintergrund der rassistischen Ereignisse und Hetzjagden in Chemnitz ist es umso wichtiger, ein klares Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.“

Die Organisatoren wollten „die Menschenrechte in Erinnerung rufen“. Deswegen sei es wichtig, mit einem antirassistischen Fußballturnier ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen, ohne dass Herkunft, Religion oder Geschlecht dabei eine Rolle spielen. Es soll ein Fußballturnier sein, bei dem Spaß, Kreativität, Fairplay und der Austausch untereinander im Vordergrund stehen und bei dem sich alle Teilnehmer kennenlernen können.

Das Turnier findet nach offiziellen Fußballregeln statt und die Teams bestehen aus sechs Feldspielern plus Torwart. Zusätzlich kann ein kreatives „Ultra“-Team zur Anfeuerung am Spielfeldrand mitgebracht werden.

„Das Turnier ist keine reine Wettkampfveranstaltung, neben dem sportlichen Erfolg sollen auch Kreativität und faires Verhalten belohnt werden“, so Ilner. Rassistisches, diskriminierendes und sexistisches Verhalten der Beteiligten habe bei diesem Turnier keinen Platz.

Die „bunt gemischten Mannschaften“ sollen sowohl männliche als auch weibliche Spieler haben, die möglichst die gesamte Jahrgangsbreite — von den Stufen acht bis 13 — der teilnehmenden Schule vertreten.

Zusätzlich zu dem Turnier ist ein Rahmenprogramm mit Informationsständen zu Themen wie Rassismus und Homophobie sowie gemeinschaftliche Aktionen geplant.