Jugend forscht und gewinnt

Jugend forscht : Drei zweite Preise für junge Forscher

„Frag Dich!“ – das ist das Motto der diesjährigen Wettbewerbsrunde von Jugend forscht, Deutschlands größtem Wettbewerb für Nachwuchsforscher in Naturwissenschaften und Technik.

Beim niederrheinischen Regionalwettbewerb, der in diesem Jahr zum 24. Mal durch die Unternehmerschaft Niederrhein in Krefeld ausgerichtet wurde, hatten sich 290 Jungforscherinnen mit 150 Wettbewerbsarbeiten angemeldet. Erfolgreiche junge Forscher kommen auch aus Heinsberg, Erkelenz und Hückelhoven.

Die Teilnehmer stellten sie ihre Wettbewerbsbeiträge vor und wurden von einer Fachjury bewertet. Der Vorsitzende der Unternehmerschaft Niederrhein, Ralf Schwartz, begrüßte die rund 1000 Gäste im vollbesetzten Seidenweberhaus zur Feierstunde und übergab den ersten Sonderpreis des Abends – den Preis der Unternehmerschaft Niederrhein – an den Kempener Lukas Weghs. Der 15-jährige Schüler vom Städtischen Gymnasium Thomaeum war der Abräumer des Abends.

Er war gleich mit zwei Arbeiten gestartet und holte sich mit dem Bau einer Robotermontierung für ein kleines Newtonteleskop nicht nur den Preis der Unternehmerschaft Niederrhein sondern auch den 1. Platz im Fachgebiet Technik. Er darf nun beim Landeswettbewerb in Leverkusen an den Start gehen. Mit seiner zweiten Arbeit im Fachgebiet Physik hatte er sich mit der Berechnung und dem Bau einer Experimentalplattform zur Solarthermie beschäftigt und holte sich hier einen zweiten Platz und den Sonderpreis der Hochschule Niederrhein „Makerspace". Er wird hier an einem eintägigen Workshop in der High-Tech-Werkstatt "Makerspace" teilnehmen.

Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Zöllner gab in der rund zweistündigen Feierstunde bekannt, wer bei seinen Forschungsaktivitäten besonders innovativ war und die Jury überzeugen konnte. Insgesamt 81 Preise wurden ausgelobt und verlesen. Die Besten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik erhielten erste Preise und dürfen nun bei den Landeswettbewerben starten. Die Erstplatzierten erhalten neben der Berechtigung zum Start am Landeswettbewerb auch einen Geldpreis in Höhe von 75 Euro; die Zweitplatzierten erhalten 60 Euro.

Aus dem Kreis Heinsberg waren insgesamt 15 Wettbewerbsbeiträge von 26 Schülerinnen und Schülern dabei. Das Gymnasium der Stadt Hückelhoven kam mit sechs Wettbewerbsbeiträgen, das Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz mit vier Arbeiten, das Kreisgymnasium Heinsberg mit drei Beiträgen und das Cusanus-Gymnasium Erkelenz mit zwei Wettbewerbsarbeiten. Drei zweite Preise gehen in diesem Jahr in den Kreis Heinsberg: In der Sparte der jüngeren Teilnehmerinnen Schüler experimentieren holten sich Constantin Maximilian Paul Beckers und Ida Reh mit ihrem Rucksack, den sie mittels eines starken Magneten an ihrem Gepäckträger sicher befestigten, den zweiten Platz im Fach Arbeitswelt. Die beiden besuchen das Kreisgymnasium Heinsberg.

Im Fachgebiet Chemie hatte Felix Tiede vom Gymnasium der Stadt Hückelhoven Kristalle in Wärmekissen untersucht und konnte die Jury überzeugen. In der Kategorie der älteren Teilnehmer holte sich Anna Kämpfer (Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz) mit ihrem Qualitätsvergleich von Butter und Margarine ebenfalls einen zweiten Preis.