Integratives Lambertus-Theater führt neues Stück auf

Lambertus-Theater : Diese Kombination kommt prima an

Elf Darsteller und fünf Statisten des integrativen Lambertus-Theaters Hückelhoven sorgten für beste Unterhaltung bei den Aufführungen des Stücks „Ärger beim Kronen-Max“ von Bernd Gombold im Hückelhovener Jugendheim St. Lambertus.

Fünf Mitspieler stammten aus dem Hückelhovener Wohnprojekt Haus Schnorrenberg für Menschen mit Handicap. Visuell und auditiv brachte das Publikum seine Begeisterung zum Ausdruck.

Im Mittelpunkt der Komödie steht Dorfwirt Max Ströbele, verkörpert durch Uwe Zahren. Seit dem Tod seiner Ehefrau lässt er sich gehen, welches sich auch durch seine wenig ansprechende Gastwirtschaft „Zur Krone“ äußert. Anstatt etwas an seinem ungepflegten Äußeren zu tun, interessieren ihn nur die Briefe, die er mit seinem Freund, dem Postboten Josef Schmied (Manuel Romero), heimlich öffnet. Dadurch erfahren die beiden von einigen Ungereimtheiten in ihrem Dorf, vor allem über die Gaunereien des Bürgermeisters (Fredi Niehsen).

In den geheimen Kenntnissen sehen sie eine Möglichkeit, die Betrügereien des Bürgermeisters zu entlarven, Max’ Gaststätte wieder in die Erfolgsspur zu bringen und seiner Tochter Moni, gespielt von Maike Wender, endlich zu einem Mann zu verhelfen. Eigentlich sollte das hübsche Mädchen nämlich ins Kloster gehen, so zumindest der ursprüngliche Plan des Kronen-Max.

Präsentiert wurde das Stück in drei Akten an je drei Veranstaltungstagen. Die Regie wurde natürlich von Ulrike Niehsen übernommen, die die Theatergruppe im Jahre 2000 gegründet hatte. Nicht nur die Tatsache, dass sich das Theaterprojekt aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammensetzt, sondern auch das schauspielerische Können der Laiendarsteller sorgte in Kombination mit der urkomischen Geschichte für große Begeisterung beim Publikum. An allen drei Tagen war der Veranstaltungssaal ordentlich gefüllt.

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