Wegberg: In Wegberg soll Strom für E-Autos fließen: Sieben Ladesäulen

Wegberg : In Wegberg soll Strom für E-Autos fließen: Sieben Ladesäulen

Mitte Mai hatte die SPD-Fraktion einen Antrag zur Förderung und zum Ausbau der Elektromobilität im Stadtgebiet gestellt. Vorgesehen war danach das kostenfreie Parken für elektronisch betriebene Fahrzeuge im Stadtgebiet sowie die Errichtung von Ladesäulen im öffentlichen Raum, wobei mögliche Förderprogramme auszuschöpfen seien.

Im vergangenen Jahr war bereits eine Zusage durch die NEW erfolgt, im Bereich des Parkplatzes Schwalmaue eine Ladesäule für zwei Fahrzeuge aufzustellen, die in den kommenden Wochen installiert wird. Sechs weitere Ladesäulen für je zwei Fahrzeuge sollen in diesem Jahr dazukommen, hieß es in der entsprechenden Sitzungsvorlage im Verkehrsausschuss. Entsprechende Fördermittel vom Land werden seitens der NEW beantragt, die Ladesäulen werden auf Kosten der NEW installiert. Somit entfallen keine Kosten auf die Stadt.

Im Antrag der SPD war gefordert worden, das Parken für Elektroautos generell in Wegberg kostenfrei zu ermöglichen. So sollten mehr Besucher angelockt und gleichzeitig die Elektromobilität gefördert werden. Die Grünen unterstützten diesen Vorstoß der SPD ausdrücklich. In ihrem Antrag berufen sich die Sozialdemokraten auf das Klimaschutzkonzept der Stadt. Darüber hinaus seien durch die Änderung der straßenrechtlichen Vorschriften Kommunen in der Lage, solche „Parkbevorrechtigungen“ umzusetzen, argumentierten die Antragsteller. Dem widersprach die erste Beigeordnete Christine Karneth, die darauf hinwies, dass die Gebührenfreiheit sich lediglich auf die Parkplätze mit Ladestationen beziehe. Für bewirtschaftete Parkplätze sei dies nicht vorgesehen.

Georg Gillessen (CDU) erinnerte daran, dass die Förderanträge für die von NEW geplanten Ladestationen bis Ende Juni gestellt sein müssen. Dies sei geschehen, wie Karneth betonte. Alle sechs geplanten Ladestationen seien förderfähig und würden nicht des Haushalts gehen.

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