Finanzielle Förderung vom Land: In sieben Schritten von der Idee zu Projekt

Finanzielle Förderung vom Land : In sieben Schritten von der Idee zu Projekt

Das kommunale Entwicklungskonzept „Die Westzipfelregion“ mit den Gemeinden Selfkant, Gangelt und Waldfeucht sowie der Stadt Heinsberg tut im Moment genau das – es entwickelt sich.

In Selfkant-Saeffelen und Oberbruch wurden die Quartierbüros bereits eröffnet, die Beratungsstelle in Gangelt folgt am Donnerstag, 21. Februar, um 15 Uhr (Rathaus) und das Quartiersbüro in Höngen öffnet in der darauf folgenden Woche. Bei der Eröffnung in Kirchhoven begrüßte Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder Gülsen Litherland vom Team Bauberatung und Quartiermanagement, und Lothar Terrode, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das DRK ist wie das Planungsbüro MWM (Aachen) Kooperationspartner der Westzipfelregion. Gemeinsam möchte man vieles bündeln und auf dem Weg bringen.

Wolfgang Dieder sagte, dass in der Städtebauförderung der Fokus in den Siedlungsschwerpunkten Kirchhoven und Oberbruch liegen würden. Die Planungen dafür haben bereits vor Jahren begonnen. So wurde im Juni 2015 im Rat der Beschluss zur Erarbeitung eines Interkommunalen Handlungskonzeptes beschlossen. Am 20. November fand in Kirchhoven eine Bürgerversammlung statt, im Mai 2017 erfolgte im Rat der Beschluss zur Sanierungssatzung Kirchhoven, am 20. September 2017 erfolgte der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Köln zur Maßnahme Fassaden- und Hofprogramm Kirchhoven und Oberbruch. Am 12. November 2018 flatterte der Zuwendungsbescheid aus Köln für die Verfügungsfonds Kirchhoven und Oberbruch ins Rathaus.

Jeweils mittwochs sind künftig von 14 bis 17 Uhr im Vorraum der Mehrzweckhalle an der Brunnenschule Gülsen Litherland und Team vor Ort mit Beratung und Unterstützung zu Fördermöglichkeiten im Sanierungsgebiet Kirchhoven Quartiersbereich Waldfeuchter Straße. Wie in Saeffelen können hier die Bürger ihre Ideen und Anregungen vortragen. In Kirchhoven stehen höhere Beträge zur Verfügung. Die Fördermittel im Fassaden- und Hofprogramm belaufen sich hier auf 40.000 Euro, der Verfügungsfond beträgt 12.500 Euro. Im Quartiersbeirat sind Vertreter der Kreissparkasse, der Volksbank, des Ortsrings Kirchhoven-Lieck, des Ortsverschönerungsvereins, der Ortsvorsteher, Bürger und die Stadt Heinsberg.

Außerdem erhältlich am Quartiersbüro sind die beiden Programm-Flyer, in denen sind sieben Schritte der Weg zur neuen Fassade und in sieben Schritte der Weg von der Idee zum Projekt erklärt wird.

Wolfgang Dieder erwähnte bei der Eröffnung auch die Vitalisierung des Ortskerns von Kirchhoven mit der Sanierung- und Erweiterung der Grundschule nebst Mehrzweckhalle. Die geschätzten Gesamtkosten betragen 3.990.000 Euro, 80 Prozent der Kosten sollen gefördert werden.

Gülsen Litherland nahm bereits am Eröffnungstag Kontakt zu den Bürgern auf. „Ich habe auf drei Kontinenten gewohnt, aber hier in der Westzipfelregion fühle ich mich zuhause“, sagt Gülsen Litherland.