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in Hückelhoven hat nach einem Unfall ein Auto Feuer gefangen

In Hückelhoven : Auto geht nach einem Unfall in Flammen auf

Der Fahrer verletzt sich bei dem Unfall schwer. Außerdem ist dabei Benzin ausgelaufen, so dass das Feuer „immer wieder neue Nahrung bekam“, sagte die Feuerwehr.

Zu einem spektakulären Einsatz ist die Hückelhovener Feuerwehr am Montagabend, 9. März, gerufen worden. Angefordert wurden die Einsatzkräfte gegen 17.30 Uhr, zu einem Autounfall auf der K22, Kaphofweg. Wo genau der Unfall passiert ist, war für die Feuerwehr schon aus der Ferne zu erkennen: Das Auto stand in Flammen, Rauchsäulen stiegen empor.

Nachdem Auto und Fahrer von der Fahrbahn abgekommen waren, hatte das Fahrzeug sich im angrenzenden Feld überschlagen, blieb auf dem Dach liegen und fing Feuer. Warum der Fahrer die Kontrolle verlor, ist nach Angaben der Feuerwehr bislang unklar. Der Fahrer, so die Feuerwehr weiter, wurde schon an der Einsatzstelle von den Ersthelfern versorgt, so dass die Einsatzkräfte sich Brand und Auto widmen konnten. Er verletzte sich beim Unfall schwer und musste nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Zum Ablauf des Lösch-Einsatzes teilt die Hückelhovener Feuerwehr mit: „Die Einsatzkräfte sicherten umgehend den Gefahrenbereich und nahmen ein Hohlstrahlrohr unter Atemschutz vor und bekämpften den Brand. Da sich das Feuer immer wieder neu entfachte und die Einsatzstelle sich außerhalb der Ortschaft befand, wurde vorsorglich ein weiteres wasserführendes Fahrzeug nachgefordert um ausreichend Löschmittel zur Verfügung zu haben.“

Nachdem der Brand gelöscht war, konnte die Feuerwehr ausmachen, weshalb das Auto überhaupt Feuer gefangen hatte: durch eine Rückzündung. „Am PKW war durch den Unfall der Kraftstofftank beschädigt worden wodurch eine größere Menge Kraftstoff ins Erdreich lief und hierdurch das Feuer immer wieder neue Nahrung bekam und es entfachte. Um die Umweltgefahren abschätzen zu können, wurde vorsorglich die Untere Wasserbehörde hinzugezogen und die weiteren Maßnahmen abgestimmt“, so die Feuerwehr. Zum Schluss wurde das Auto abgeschleppt, gegen 20 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 29 Kräfte im Einsatz.

(red/pol)