Heinsberg: In Gegenspur geraten: 19-Jähriger gestorben

Heinsberg: In Gegenspur geraten: 19-Jähriger gestorben

Der 19-Jährige, der am Donnerstag bei einem schweren Unfall in der Nähe von Heinsberg verletzt worden war, ist in der Nacht zum Dienstag gestorben. Sein Wagen war auf der Landesstraße 228 zwischen Dremmen und Randerath mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen.

Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Mann hatte bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Der 19-Jährige war am vergangenen Donnerstag gegen 13.20 Uhr in Richtung Dremmen unterwegs gewesen, als sein Wagen in einer Kurve aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abkam und auf den rechten Grünstreifen fuhr.

„Anschließend geriet das Fahrzeug dann nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw einer 50-jährigen Frau aus Heinsberg“, heißt es im Unfallbericht der Polizei.

Der junge Autofahrer erlitt durch die Wucht des Zusammenstoßes lebensgefährliche Verletzungen. Unfallzeugen holten ihn aus dem Wrack und leisteten Erste Hilfe. Der Bewusstlose wurde später mit dem Rettungswagen ins Heinsberger Krankenhaus gebracht.

Auch die Fahrerin des anderen Wagens erlitt Verletzungen. Sie wurde ebenfalls ins Heinsberger Krankenhaus gebracht, das sie jedoch einige Zeit später bereits wieder verlassen konnte.

Die Landesstraße wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis etwa 15.05 Uhr komplett gesperrt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, stand zunächt noch nicht fest. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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(red/pol)