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Corona im Kreis Heinsberg: Impfzentrum geht mit Verzögerung an den Start

Corona im Kreis Heinsberg : Impfzentrum geht mit Verzögerung an den Start

Eine Woche später als geplant nimmt das Impfzentrum in Erkelenz seine Arbeit auf. Als Grund nennt das Land NRW Lieferschwierigkeiten beim Impfstoffhersteller Biontech.

Auch im Kreis Heinsberg kommt es zu Verzögerungen bei den Coronavirus-Impfungen. „Das Impfzentrum des Kreises Heinsberg wird, wie alle Zentren in NRW, den Betrieb erst am 8. Februar aufnehmen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Regelung aufgrund von Verzögerungen bei der Impfstofflieferung getroffen“, teilte Jennifer Grünter, Pressesprecherin des Kreises Heinsberg, mit. Bislang war geplant, dass das Impfzentrum am Montag, 1. Februar, mit der Arbeit startet.

Der Kreis Heinsberg hatte an diesem Montag begonnen über 80-Jährige anzuschreiben, die zu Hause leben. Sie können sich in der Folge impfen lassen. Konkrete Impftermine müssten jedoch nicht verschoben werden. Denn die Terminvergabe habe für die Impfberechtigten noch nicht begonnen, sagte Grünter.

Aktuell sind im Kreis Heinsbager 847 Menschen an Covid-19 erkrankt. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 227. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 171,4 pro 100.000 Einwohner.  Abweichend von diesem Wert, ohne die Berücksichtigung positiver Schnelltests, die in der Kreis-Statistik enthalten sind, meldet das Landeszentrum Gesundheit eine maßgebliche Sieben-Tage-Inzidenz von 144,0.

Die Verteilung auf die Kommunen: Erkelenz 153, Gangelt 83, Geilenkirchen 68, Heinsberg 117, Hückelhoven 173, Selfkant 34, Übach-Palenberg 60, Waldfeucht 39, Wassenberg 50, Wegberg 70.