Hückelhoven: Das Ziel 40.000 Besucher zum "Haldenzauber" ist erreicht

„Haldenzauber“ : Das Ziel 40.000 Besucher ist erreicht

Die Veranstalter sind zufrieden mit der ersten Auflage des Lichterparks auf der Millicher Halde. Die Zeichen deuten auf eine Fortsetzung des „Haldenzaubers“ im kommenden Jahr hin.

Der Lichterpark hoch oben auf der Millicher Halde war nach Einschätzung der Stadt Hückelhoven ein voller Erfolg. Genaue Besucherzahlen konnte Pressesprecher Holger Loogen am Montag noch nicht vorlegen, klar sei aber, dass 40.000 Besucher zum „Haldenzauber“ gekommen seien. Diese Besucherzahl war vor der Veranstaltung auch von den Organisatoren, dem Stadtmarketing Hückelhoven und der Firma MK Illumation, als Zielmarke ausgegeben worden. Am Sonntag ist die sechswöchige Lichterschau zu Ende gegangen. 

Diese Besucherzahl ist beachtlich, auch angesichts des Wetters, das vielleicht den ein oder anderen Besucher abgehalten hat. „Das Wetter war nicht optimal. Besonders freitags und samstags war es oft schlecht“, sagte Loogen am Montag. An diesen Tagen habe man mit dem größten Ansturm von Besuchern gerechnet. „Da hatten wir Pech“, sagt er. Man wolle aber nicht jammern, sondern sei vielmehr zufrieden mit dem, was erreicht wurde. „Wir hatten sehr, sehr viele zufriedene Gäste“, sagte Loogen.

Ob denn noch mehr Besucher gekommen wären, hätte das Wetter den Veranstaltern gerade an den Adventswochenenden mehr in die Karten gespielt, sei schwer zu sagen, sagte Karl-Heinz König vom MK Illumination. „Das ist Stochern im Nebel“, seine These ist jedoch, dass bei günstigerem Wetter noch eine höhere Besucherzahl hätte erreicht werden können. 

Haldenzauber soll Besucherscharen nach Hückelhoven locken

Aktuell deutet alles darauf hin, dass der „Haldenzauber“ im kommenden Jahr in eine zweite Runde geht. „Die Stadt wird alles daran setzen, dass es eine Fortsetzung gibt“, sagte Loogen. Da die Firma MK Illumination ihr Konzept in Hückelhoven ohnehin auf mehrere Jahre angelegt hat, spricht vieles dafür, dass die Halde im kommenden Jahr wieder im Lichterglanz strahlen wird. Am Montag sagte König, dass die Tendenz von MK Illumination dahin gehe, die Veranstaltung fortzuführen. Noch im Januar wollen sich die Verantwortlichen beider Seiten an einen Tisch setzen, sagte Loogen.

Während der gesamten Veranstaltungsdauer habe es nur wenig Kritik an Konzept und Umsetzung gegeben, sagte Loogen: „Das hielt sich vollkommen im Rahmen und war immer konstruktiv.“ Nachdenken wolle man beispielsweise über die Uhrzeiten, zu denen geöffnet ist. Und man hoffe darauf, dass sich bei der möglicherweise zweiten Auflage die Besucher besser auf die sechs Wochen lange Veranstaltungszeit verteilen. War der Andrang in den ersten Wochen noch verhältnismäßig gering, wurde es in den letzten beiden Wochen zuweilen recht voll. „Vielleicht reguliert sich das von selbst“, sagte Loogen.

König sprach davon, dass der „Magische Wald der Tiere“ mit seinen mehrere Meter hohen, leuchtenden Tierfiguren überaus gut angekommen sei. Die musiksynchronen Lichtshows könne man noch interessanter und optisch besser gestalten, sagte er.

Mehr von Aachener Nachrichten