Wassenberg: Hospizhelfer: Enger Kontakt hat Priorität

Wassenberg: Hospizhelfer: Enger Kontakt hat Priorität

Die ersten vier Wochen im neuen Ehrenamt liegen hinter ihnen, die ersten Hospizhelferinnen sind bereits im Einsatz. Nun wurden im Rahmen einer Messe in St. Georg sieben neue Ehrenamtler des ambulanten Hospizdienstes in ihren Dienst eingeführt.

In der ökumenisch gestalteten Messe wurden sie von Pastor Thomas Wieners und Pfarrer Dr. Titus Reinmuth in ihren Dienst entsandt und gesegnet. Nun stellen sie sich der Aufgabe, auf die sie sich fast ein Jahr lang vorbereitet haben: schwerst kranke Menschen zu begleiten, die aufs Sterben zugehen. Die Ehrenamtler geben ihre Zeit und Aufmerksamkeit, hören zu, sprechen über Ängste, entlasten die Angehörigen. Die sozialen, psychischen und spirituellen Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn die geschulten Hospizhelferinnen Betroffene und ihre Angehörigen besuchen.

Diese hospizliche Begleitung ist neben der Pflege und der Schmerztherapie fester Bestandteil der palliativen Versorgung im Kreis Heinsberg. In der 100 Stunden umfassenden Ausbildung einschließlich einer Praktikumsphase bereiten sich die angehenden Hospizhelfer auf ihre Aufgabe vor.

Wenn sie dann Menschen begleiten, werden sie ihrerseits durch den Hospizdienst begleitet. Die hauptamtlichen Koordinatorinnen Susanne Hoeren und Gabriele Krumbach halten engen Kontakt, und der Hospizdienst bietet regelmäßig Fallbesprechungen, Supervision und Fortbildungen an.