Erkelenz-Holzweiler: Holzweiler zeigt breites ein Spektrum der Kunst

Erkelenz-Holzweiler: Holzweiler zeigt breites ein Spektrum der Kunst

Das Pfarrheim St. Marien war am Sonntag wieder Treffpunkt für Freunde der Hobbykunst und der schönen Dekorationen. Die 23. Ausstellung der Hobbykünstler setzte gleichermaßen auf Bewährtes und Neues.

Man habe bewusst darauf geachtet, auch neue Akzente zu setzen, betonte Johannes Oellers von der Dorfgemeinschaft bei der Eröffnung der Ausstellung.

Längst ist die Ausstellung bei Hobbykünstlern und Bastlern in der Region eine feste Größe geworden. Einige der Aussteller waren aus Mönchengladbach, dem Aachener Raum und Duisburg gekommen, um ihre handwerklichen Arbeiten, Dekorationsartikel oder Grußkarten vor interessiertem Publikum zu präsentieren.

Anna-Lena Claßen (11) und Jule Jansen (12) präsentierten neben kleinen Schmuckstücken auch nützliche Accessoires wie farbenfrohe Taschen für Stofftaschentücher. „Alles aus eigener Herstellung“, verrieten sie nicht ohne Stolz und wussten mit charmantem Lächeln manche Tüchertasche an den Kunden zu bringen.

Margarete Simons, die zwei Stände weiter ihre Waren präsentierte, hatte einige Nachtschichten hinter sich gebracht, bis ihre Schmuck-Kollektion fertig war. Neben sehr femininem Modeschmuck wusste sie auch mit fußballfreundlichem Borussen-Schmuck neue Zielgruppen zu gewinnen. Der Missionskreis Tripsrath war wieder mit seiner Tombola für den guten Zweck auf dem Markt vertreten.

Unter den Besuchern war auch die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Wolters, die betonte, dass sie auch „freiwillig und ohne offizielle Einladung“ gekommen wäre. „Die Ausstellung in Holzweiler stimmt langsam und sehr schön auf die Vorweihnachtszeit ein“, erklärte sie. „Ich lasse mich vom dem, was ich hier sehe, immer gerne zu Geschenken inspirieren.“ Ebenso wie Oellers hob sie die Bedeutung der Ausstellung für den Ort Holzweiler hervor. Den Erfolg der Ausstellung wertete sie als Zeichen, dass „sich Holzweiler noch lohnt“.

Seit feststehe, dass der Ort von der Umsiedlung verschont bleibe, müsste auch etwas unternommen werden, um Holzweiler „lebens- und liebenswert zu erhalten“, betonte Oellers. Denn Holzweiler dürfe nicht zu einem „Schlafdorf“ werden. Die Ausstellung im Pfarrheim gehöre fest in den Veranstaltungskalender des Ortes. Neben der Ausstellung lockt natürlich auch alljährlich die Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen in den Keller des Pfarrheims. Gestärkt und inspiriert fanden viele Besucher auch den Weg in die ehemalige Schule, wo das „Heimatfenster“ für die Besucher geöffnet war.