Höngener Frauen sorgen für Spaß und Stimmung

Frauensitzung : Dorftratsch vom Feinsten in der Höngener Bütt

Es war bunt, es war lustig, es war „rasselsjeck“! Genau, die Rede ist von der Höngener Frauensitzung. Sitzungspräsidentin Ina Smeets fegte wie ein Wirbelwind durch die Sint-Jan Schützenhalle und lieferte einen Knallerspruch nach dem anderen.

Das Programm war abwechslungsreich, die Kostüme farbenprächtig und die Tänze akrobatisch. So wie die von den Diamond Girls oder dem Diamond Duo oder den Diamond Goldies. Der Saal feierte die Tänzerinnen aus Höngen gebührend. Aber es war natürlich noch genug Jubel und Applaus für die Mädels von Xanadu, die Tanzgemeinschaft Höngen/Saeffelen und die Candy Vibes übrig.

Und zwischen den Tänzen ging es um Wahrheit, Wort und Witz. Wie bei Mia in der Bütt. Sie sprach über Wehringe (im Volksmund Großwehrhagen genannt), wo in der Tanzfabrik eine neue Folge der TV-Serie „Let’s Dance“ gedreht wird. In der Jury sitzt Kaisers Mam, die Mutter des Schützenkaisers. Und Mia blickte zum Bürgersteigschwimmbad auf der Westerholzer Heide – das war Dorftratsch vom Feinsten. Wobei Mia eigentlich mit ihren Freundinnen zu Kaffee und Kuchen verabredet war, aber die hatten Urlaub oder sonstiges und so stand Mia dann alleine mit Hüten und Handtaschen auf der Bühne.

Zuvor hatte Claudia die Diät-Frage gestellt und geklärt: „Wenn die Knochen knacken, ist man nicht alt – man ist dann knackig!“ Claudia hatte auch eine Vison von einem neuen St. Martinfest mit „Sonne, Mond und Sterne“. Ein Jüngling wünschte sich: „Küss mich, ich ein Prinz“ – „Leck mich, ich bin ein Eis“, lautete die direkte Antwort.

Die Büttenreden waren der Knaller, die Lacher waren laut, aber wenn es grenzwertig wurde, verwandelte es sich auch in ein „Uiuiuiui“. So ist Höngen eben, immer direkt, immer erbarmungslos, auch mit den eigenen Kräften.

Die Weisen Witwen verkündeten die Erkenntnis, dass neben eine starke Frau immer ein gut funktionierender Mann gehöre, um zu zeigen, wer eigentlich der Herr im Hause ist. Klappe das nicht, durfte der Gatte seine Augen für immer schließen – anschließend gehe man eben wieder auf die Pirsch.

Es war oft himmelschreiend komisch, was da ans Ohr der Närrinnen drang. Auch die Geschichte vom Frisörbesuch des Tanz- und Labervereins sowie der Auftritt der Ladies vom Kegelclub Vüss waren ein Fest für die Jecken.

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