Waldfeucht: Historisches Ergebnis für Amtsinhaber Schrammen

Waldfeucht: Historisches Ergebnis für Amtsinhaber Schrammen

Triumphal ist das Ergebnis allemal, es ist obendrein für Waldfeucht historisch: Mit satten 71,9 Prozent bleibt Christdemokrat Heinz-Josef Schrammen Bürgermeister der kleinsten Gemeinde im Kreis Heinsberg. „Das klare Votum bestätigt die gute Arbeit der gesamten Verwaltung in den vergangenen fünf Jahren“, begründet Schrammen den Erfolg.

Sein Dank geht auch an die Partei. „Endlich haben wir mal mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt, das war bei den vergangenen Kommunalwahlen nicht immer so“, erinnert Schrammen an parteiinterne Querelen, aufgrund derer die CDU spürbare Stimmverluste einfahren musste. Die Opposition, die während des Wahlkampfes „teilweise unterhalb der Gürtellinie agiert hat“, habe eine deutliche Quittung bekommen.

Desaströse Klatsche

Herausforderer und früherer Bürgermeister Johannes von Helden, der als Einzelbewerber ins Rennen ging, zeigte sich denn auch ob der desaströsen Klatsche — nur 28,1 Prozent der Stimmen verbuchte er — bitter enttäuscht und wollte das Ergebnis nicht kommentieren.

Auch das ist ein Novum in der Waldfeuchter Kommunalpolitik: Erstmals kassierte die CDU alle 15 Wahlbezirke; sogar in Brüggelchen, bislang eine trotzige Hochburg der UBG, wurde das Direktmandat erobert. Obendrein ziehen zwei Plätze der Reserveliste, so dass die CDU, wie in der vergangenen Wahlperiode, mit 17 Sitzen die absolute Ratsmehrheit hat. Dennoch gibt es einen Unterschied, den Franz Dieter Janßen, alter und wohl auch neuer Fraktionsvorsitzender, so formulierte: „Im alten Rat hatten wir zwar 17 Ratsvertreter, aber fünf davon waren Abweichler, die aus den CDU-Reihen ausscherten.“ Künftig, da ist Janßen sehr optimistisch, werde seine Fraktion ausschließlich mit „echten“ Christdemokraten eine solide und konstruktive Ratsarbeit abliefern können.

(dawin)