Heinsberg: Heinsberger Realschule: Eine Feier der besonderen Art

Heinsberg: Heinsberger Realschule: Eine Feier der besonderen Art

„Willkommen zur festlichen Feier — zur etwas anderen Adventsfeier“ — so war das Programm überschrieben, das die Besucher der diesjährigen Feier in der städtischen Realschule in Heinsberg, zumeist Eltern, Geschwister und Großeltern der Fünftklässler, schon vor Beginn in den Händen hielten. „Das ist eine Adventsfeier der besonderen Art“, erklärte dann Schulleiter Albert Zaunbrecher in seiner Begrüßung.

Er dankte den fünf Klassen der Stufe fünf, die sich seit Wochen für diese Feier vorbereitet hätten, darüber hinaus aber auch den Klassenlehrern und den Musiklehrern, den Schülersprechern, Rainer Zillgens und Arno Schmitz in der Technik, vor allem aber dem Kollegen Georg Geilenkirchen. Er hatte die Idee zu dieser Feier, in der die Rechte der Kinder in der Welt in den Mittelpunkt gerückt wurden, und wirkte natürlich auch bei deren Umsetzung kräftig mit.

Unesco-Gedanken

„Als Unesco-Projektschule wollen wir mit dieser etwas anderen Adventsfeier zum einen die beiden Vorbilder für viele, viele Menschen ehren“, erklärte Schülersprecherin Julia Quadflieg, die den Abend gemeinsam mit Daban Dizayee moderierte. Mit den beiden Vorbildern meinte sie die beiden großformatigen Bilder vor der Bühne. Sie zeigten die beiden aktuellen Friedensnobelpreisträger, die 17-jährige Pakistanerin Malala und den 60-jährigen Inder Kailash. „Sie sind Menschen, die im Besonderen für die Rechte der Kinder kämpfen“, so Dizayee. „Darüber hinaus ist es auch eine gute Gelegenheit, den Unesco-Gedanken wieder einmal in einem größeren Rahmen in das Bewusstsein unserer Schulgemeinde zu heben.“

Und so korrespondierte dann auch das erste Lied des Abends mit dem gerade Gehörten. Mit „Kinder in der einen Welt“ hatten Chor und Band das Programm eröffnet. „Advent bedeutet ja ‚Ankunft‘; es ist die Zeit des Wartens auf das besondere Kind, und dann passt alles sehr wohl zusammen“, befand Quadflieg.

In einem Sketch thematisierte die Klasse 5d zunächst die Rechte der Mädchen. Um den Begriff „Gleichheit“ ging es in einem szenischen Spiel der 5d. Und die 5c befasste sich in einem Vortrag mit „Zank und Streit“. „Wir sind alle Kinder dieser Welt“, hieß der zweite Beitrag von Chor und Band, bevor Schüler der Klasse 5e mit interessanten Fakten zum Thema „Sauberes Wasser“ den Abend bereicherten. „Hand in Hand“, lautete der Titel des Stücks, mit dem die Band zum weihnachtlichen Teil des Festes überleitete. Mit einer weihnachtlichen Geschichte eröffnete ihn Jonas Wellner, der Gewinner des schulinternen Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen. Nach einem gesungenen Halleluja von Joline Jütten und Paola Pomp mit eigener Klavierbegleitung beeindruckte die Klasse 5a mit einem Schattenspiel. Darin ging es um den weiten „Weg nach Bethlehem“.

Und wie hätte es zum Schluss besser klingen können als mit der kompletten Aula der Realschule, die „We are the world, we are the children“ sang.